Der Stürmer von Modo Hockey, Kyle Topping, wurde vom Disziplinarausschuss mit einer Geldstrafe von 7.500 Kronen belegt, weil er bei einem 5:3-Playoff-Sieg gegen BIK Karlskoga eine Berührung vorgetäuscht hatte. Der Vorfall ereignete sich vier Minuten vor Ende des dritten Drittels und verhalf Modo zu einer 3:2-Führung in der Halbfinalserie der HockeyAllsvenskan. Topping gab eine Stellungnahme ab, während die Spieler von BIK Karlskoga heftig reagierten.
Modo sicherte sich mit einem 5:3-Auswärtssieg den Matchball in der Halbfinalserie gegen BIK Karlskoga. Das Spiel in Karlskoga war von einer kontroversen Szene um Topping, die Nummer 24 von Modo, geprägt. Laut dem Bericht der Players Safety Group, der zu der Disziplinarmaßnahme führte, wurde er während eines Vorstoßes durch die neutrale Zone von einem BIK-Karlskoga-Spieler attackiert, wobei der Schläger des Spielers in der Luft war und es zu einer leichten Handschuhberührung an der rechten Seite von Toppings Helm kam. Topping fasste sich daraufhin an den Mund, um einen Treffer durch den Schläger vorzutäuschen und so die Schiedsrichter zu beeinflussen, so der Bericht. Der Disziplinarausschuss wertete das Videomaterial aus, bestätigte die Schwalbe und verhängte die Geldstrafe. Topping erklärte gegenüber dem Ausschuss: 'Ich bekomme einen Schlag ins Gesicht, ich zeige, dass es wehtut, und gleichzeitig werde ich leicht gefoult, sodass ich leicht falle! Wenn ich mir die Wiederholung ansehe, sieht es wirklich billig aus, und für so ein Verhalten stehe ich nicht ein! Meine Absicht war nicht, zu schauspielern, sondern zu zeigen, dass ich im Gesicht getroffen wurde!' Die Spieler von BIK Karlskoga waren aufgebracht; so war Hampus Plato in der TV4-Übertragung mit den Worten 'Verdammte Feiglinge, allesamt verdammte Feiglinge' zu hören. Modo kann am Samstag mit einem Heimsieg in Örnsköldsvik in das Allsvenskan-Finale gegen Björklöven einziehen, bei dem Topping trotz des Vorfalls ein wichtiger Leistungsträger bleibt.