Modo Hockey hat im dritten Spiel der SHL-Viertelfinalserie in Hovet einen 4:2-Sieg gegen AIK errungen und geht damit mit 3:0 in Führung. Torhüter Adam Werner wehrte einen Schuss von Christoffer Björk mit dem Handschuh ab. Die Teams stehen vor einem möglicherweise entscheidenden vierten Spiel am Sonntagnachmittag.
Modo Hockey hat in den SHL-Playoffs mit einem 4:2-Auswärtssieg in der Hovet-Arena von AIK das dritte Spiel gewonnen und führt damit in der Viertelfinalserie mit 3:0. Zu Beginn des Spiels ging Modo nach etwas mehr als sieben Minuten durch einen abgefälschten Schuss von Kyle Topping mit 1:0 in Führung, was trotz des energischen Beginns von AIK, der von vielen Modo-Fans unterstützt wurde, die Kontrolle über das Spiel bedeutete. AIK machte im zweiten Drittel viel Druck, hatte aber Mühe, Werner zu überwinden, der bei Björks offenem Tor spektakulär mit dem Handschuh rettete - ein Moment, in dem Björk sein bestes Spiel seit der Rückkehr von seiner Knieverletzung zeigte, aber ohne Erfolg. Zu Beginn des dritten Drittels erzielte Ludwig Blomstrand mit Hilfe von Simon Åkerström und Nikodemus Wernquist den 1:1-Ausgleich. Modo antwortete schnell, als die Energielinie mit Sebastian Ohlsson, Jacob Bjerselius und Oscar Pettersson weniger als zwei Minuten später das 2:1 erzielte. Tyler Kellehers Reihe baute die Führung auf 3:1 aus, AIK kam auf 3:2 heran, und Modos Energielinie schloss mit dem 4:2 ins leere Tor ab. Modo-Torwart Adam Werner lobte die verbesserte Stabilität: "Wir haben sehr stabil nach hinten gespielt und jetzt haben wir es geschafft, ein paar Spiele hintereinander zu spielen. Es war [vorher] ein Auf und Ab." Zur Playoff-Motivation fügte er hinzu: "Es macht verdammt viel mehr Spaß, diese Spiele zu bestreiten als ein Spiel im Dezember. Da braucht man nicht um den heißen Brei herumzureden." Analyst Andreas Hanson bemerkte, dass Modos vier Linien alle Tore beisteuerten, ein entscheidender Vorteil, während AIKs Anpassungen angesichts der Abwesenheit von Oliver Johansson zu spät kamen. AIK schaffte in den letzten Playoffs ein 0:3-Comeback gegen Björklöven, steht jetzt aber vor großen Herausforderungen.