Die Umweltkommission der Megalopolis hob am Freitag, den 9. Januar 2026, die Ozon-Umweltnotlage in Mexico-Stadt und im Bundesstaat Mexico aufgrund verbesserter Luftqualität auf. Dadurch entfällt die doppelte Hoy-No-Circula-Regelung für Samstag, den 10. Januar, die normal weiterläuft. Schadstoffkonzentrationen sanken dank günstiger Wetterbedingungen.
Die Umweltkommission der Megalopolis (CAMe) kündigte um 18:00 Uhr am Freitag, den 9. Januar 2026, die Aussetzung der atmosphärischen Ozon-Umweltnotlage in der Metropolregion des Mexico-Tals an, die Mexico-Stadt (CDMX) und den Bundesstaat Mexico (Edomex) umfasst. Die Entscheidung folgte einem kontinuierlichen Rückgang der Ozonwerte, verursacht durch geringere atmosphärische Stabilität und stärkere Winde ab 16:00 Uhr. „Aufgrund der Entwicklung der meteorologischen Bedingungen im Mexico-Tal mit Verbesserung durch abnehmende atmosphärische Stabilität und zunehmenden Wind ab 16:00 Uhr, was zu einem kontinuierlichen Rückgang der Ozonwerte führte und stündliche Konzentrationen innerhalb der Normen um 18:00 Uhr aufzeichnete“, hieß es in der Mitteilung der CAMe. Bis 17:00 Uhr meldeten nur zwei Messstationen – Iztapalapa und Nezahualcóyotl – schlechte Luftqualität aufgrund von PM10-Partikeln, während die meisten Stationen gute oder akzeptable Bedingungen zeigten. Die Notlage war am Donnerstag, den 8. Januar, wegen hoher Verschmutzung ausgerufen worden, doch Prognosen deuten darauf hin, dass das Hochdruckgebiet am Samstag abzieht und die Schadstoffausbreitung fördert. Folglich gelten am Samstag, den 10. Januar, im Rahmen des Hoy-No-Circula-Programms die üblichen Einschränkungen von 5:00 bis 22:00 Uhr. Fahrzeuge mit Hologramm 1 und geraden Endziffern (0, 2, 4, 6, 8), Hologramm 2 (unabhängig von der Ziffer) sowie auswärtige Fahrzeuge von 5:00 bis 11:00 Uhr dürfen nicht fahren. Ausgenommen sind Hologramm 1 mit ungeraden Endziffern (1, 3, 5, 7, 9), Hologramme 00 und 0 sowie Elektro- und Hybridfahrzeuge. Diese Aussetzung entlastet die Autofahrer, doch die Behörden betonen die Notwendigkeit des öffentlichen Nahverkehrs, um die Verschmutzung in einer Region zu bekämpfen, die im Winter durch Kälte und stehende Luft zu Alarmen neigt.