In der zweiten ferienbedingten Aktivierung innerhalb einer Woche hat die Metropolitan Environmental Commission (CAMe) am 1. Januar 2026 die Phase-1-Umweltnotfallmaßnahme für PM2.5-Partikel in der Südostzone des Mexiko-Tals ausgelöst, nach hoher Verschmutzung durch Neujahrsfeuerwerk und schlechtes Wetter. Schlüsseldistrikte wie Iztapalapa und Nezahualcóyotl wiesen extrem schlechte Luftqualität auf. Die Maßnahme wurde später am Abend ausgesetzt, als sich die Bedingungen verbesserten.
Die Aktivierung erfolgte nach erhöhten PM2.5-Konzentrationen, die um 9:00 Uhr aufgezeichnet wurden, wobei Stationen in Iztapalapa die Luftqualität als „extrem schlecht“ einstuften. Der Luft- und Gesundheitsindex hob extreme Gesundheitsrisiken in Mexiko-Stadt-Bezirken wie Iztapalapa, Gustavo A. Madero, Benito Juárez, Cuauhtémoc und Venustiano Carranza sowie in Gemeinden des Bundesstaats Mexiko wie Nezahualcóyotl, Coacalco und Tultitlán hervor.
Pyrotechnik, Lagerfeuer und das Verbrennen von Abfällen während Neujahr, kombiniert mit schlechter Belüftung, schwachen Winden und thermischer Inversion durch kaltes Wetter, trieben den Anstieg an. Um 11:00 Uhr erreichte Nezahualcóyotl die extremen Werte von Iztapalapa, was zu Empfehlungen führte, Outdoor-Aktivitäten für Kinder, Senioren und Personen mit Atem- oder Herzproblemen zu vermeiden.
Die CAMe hielt die Notfallmaßnahme um 15:00 Uhr aufgrund anhaltend hoher PM2.5-Werte in den zentralen und südöstlichen Zonen aufrecht, setzte sie jedoch um 20:06 Uhr aus, als sich die Luft zerstreute. Das Fahrzeugprogramm Hoy No Circula lief normal ohne zusätzliche Maßnahmen.
Behörden rieten von Outdoor-Sport, zur Einhaltung der Fahrzeugregeln, vom Verbrennen von Materialien und zum Bleiben drinnen für vulnerable Gruppen ab. Die CAMe überwachte engmaschig und gab bei Bedarf Updates heraus. Dies folgt einer ähnlichen Phase-I-Aktivierung am 25. Dezember 2025 im Valle de Toluca des Bundesstaats Mexiko und unterstreicht wiederkehrende Feiertagsverschmutzungsrisiken in der Metropolregion.