Der US-amerikanische Tennisspieler Alex Michelsen schaffte ein Comeback und eliminierte den Chilenen Alejandro Tabilo mit 3:6, 6:3, 6:4 in der dritten Runde des Miami Masters 1000. Nach dem Sieg machte Michelsen eine Geste der Stille in Richtung der chilenischen Fans, was zu Buhrufen aus dem Publikum führte.
Alejandro Tabilo, ATP-Nummer 41 und Chiles bester Spieler im Turnier, startete stark gegen Alex Michelsen (Nummer 40). Tabilo hielt seinen Aufschlag durch den ersten Satz, brach den Aufschlag seines Gegners im vierten Spiel, um nach der Abwehr früher Breakchancen mit 6:3 in Führung zu gehen, und bestätigte dies zum 4:1 sowie zum 5:3. Im zweiten Satz steigerte sich Michelsen, nahm Tabilo den Aufschlag zum 4:2 ab und hielt seinen Service, obwohl der Chilene seine Chancen bei Rückschlägen nicht nutzen konnte, und gewann 6:3. Der dritte Satz blieb bis zum siebten Spiel eng, als Tabilos Doppelfehler Michelsen das entscheidende Break bescherte; der US-Amerikaner servierte anschließend den 6:4-Sieg nach Hause. Tabilo hatte zuvor Breakbälle abgewehrt, konnte das Blatt jedoch nicht wenden. Das Match auf Court 1 in Miami endete kontrovers: Bei der Feier seines Einzugs in das Achtelfinale legte Michelsen den Zeigefinger auf seine Lippen in Richtung der Tribüne, wo die Fans mehrheitlich Tabilo unterstützten, was sofortige Buhrufe auslöste. Der 21-jährige und 1,93 Meter große Michelsen zieht in die nächste Runde der Miami Open ein, während Tabilo in der dritten Runde ausscheidet.