Behördenvertreter in der äthiopischen Region Amhara haben dazu aufgerufen, den Fokus während der Regenzeit verstärkt auf Entwicklungs-, Regierungs- und Technologieinitiativen zu legen.
In Addis Abeba erklärte der Koordinator des städtischen Clusters der Region Amhara, Dr. Ahmed Mohamed, am 26. Juni 2018 (äthiopischer Kalender), dass nach den nationalen Wahlen kontinuierliche Arbeit an Entwicklungs-, Good-Governance-Projekten und weiteren Initiativen erforderlich sei, um der Öffentlichkeit Ergebnisse und Dienstleistungen zu liefern.
Der Leiter des regionalen Amtes für Arbeit und Fähigkeiten, Dr. Sebuh Gebeyehu, gab an, dass für das Haushaltsjahr 2019 die Schaffung von 1,1 Millionen Arbeitsplätzen geplant sei, wobei Anstrengungen unternommen würden, um während der 90-tägigen Regenzeit 119.000 Bürgern zugutezukommen.
Der stellvertretende Leiter des Amtes für Innovation und Technologie, Yechale Yigzaw, berichtete, dass die Leistung des „5 Million Coders“-Programms im Vergleich zum Vormonat auf 173 Prozent gestiegen sei, wobei für die Regenzeit ein Ziel von 200 Prozent festgelegt wurde. Er fügte hinzu, dass mittlerweile mehr als 6,5 Millionen Bürger über eine digitale Fayda-ID verfügen.