Beamte aus dem Büro des Generalsekretärs der ANC und die Polizei haben Wahlbehälter von der Greater-Johannesburg-Regionalkonferenz in einem Haus in Pretoria entdeckt. Der Fund hängt mit der umstrittenen Wahl von Loyiso Masuku zum Regionalvorsitzenden zusammen, der den Johannesburg-Bürgermeister Dada Morero besiegte. ANC-Präsident Cyril Ramaphosa wartet auf einen vollständigen Bericht, bevor er kommentiert.
Die Entdeckung von Wahlbehältern von der Regionalkonferenz Greater Johannesburg des African National Congress (ANC) wirft Fragen zur Integrität der jüngsten Regionalwahlen auf. Am 25. Januar 2026 trafen Beamte in einem Haus in Pretoria ein, wo die Behälter gefunden wurden. Diese werden mit der Konferenz in Verbindung gebracht, bei der Loyiso Masuku zum neuen Regionalvorsitzenden gewählt wurde und den amtierenden Johannesburg-Bürgermeister Dada Morero in einer umstrittenen Abstimmung verdrängte. Am Tatort untersuchen Vertreter aus dem Büro des ANC-Generalsekretärs und Strafverfolgungsbehörden die Umstände des Fundes. Die Konferenz selbst war von Kontroversen geprägt, mit Vorwürfen von Unregelmäßigkeiten im Kampf um die Führung. ANC-Präsident Cyril Ramaphosa behandelte die Angelegenheit vorsichtig während eines Gesprächs mit der SABC-News-Reporterin Natasha Phiri. Er erklärte, dass er auf einen vollständigen Bericht über die Entdeckung der angeblichen Stimmzettel warte, bevor er kommentiere. Diese Entwicklung könnte Auswirkungen auf die internen Dynamiken der Partei in Johannesburg haben, einem wichtigen politischen Machtzentrum. Es wurden keine weiteren Details zum Zustand der Wahlbehälter oder zur genauen Anzahl veröffentlicht, da die Untersuchung weiterläuft. Der Vorfall unterstreicht die anhaltenden Spannungen innerhalb der ANC vor breiteren nationalen Diskussionen.