Die südafrikanische Umalusi hat die Ergebnisse des National Senior Certificate 2025 für über 900.000 Lernende freigegeben, nachdem eine Untersuchung ein Prüfungspapierleck in Pretoria auf 40 Kandidaten beschränkte. Bildungsministerin Siviwe Gwarube betonte erneut die Integrität der Prüfungen, da Ermittlungen den Verstoß einem Beamtens des Departments zuschrieben.
Bei einer Medienbriefing am 9. Januar 2026 in Pretoria unterstrich Ministerin Siviwe Gwarube die Glaubwürdigkeit der NSC-Prüfungen 2025, nachdem ein Leck – erstmals im Dezember durch investigatives Korrigieren entdeckt – vollständig eingedämmt wurde. Das National Investigative Task Team (NITT) unter Leitung von Professorin Chika Sehoole und Stellvertreter Brian Schreuder nutzte digitale Forensik, statistische Analysen und Befragungen, um zu bestätigen, dass der Verstoß nur 40 Kandidaten bei sieben Papieren in sieben Tshwane-Schulen betraf. nnDie Untersuchung führte die Quelle zu einem Beamten des Department of Basic Education zurück, dessen Kind die NSC-Prüfung ablegte, wobei die Rolle eines zweiten Beamten noch geprüft wird. Gwarube betonte: «Wir werden die Zukunft Tausender ehrlicher Lernender nicht wegen der Handlungen weniger kompromittieren.» nnUmalusi-CEO Mafu Rakometsi genehmigte die Veröffentlichung der Ergebnisse und wies auf keine systemischen Probleme hin, warnte jedoch vor Zertifikatsrücknahmen, Geldstrafen oder bis zu sechs Monaten Haft bei nachgewiesener Betrügerei. Der Vorsitzende des Rates, Professor Yunus Ballim, bestätigte die Gesamtintegrität der Prüfungen. nnNITT-Empfehlungen umfassen bessere Aufsicht, Überprüfung von Sicherheitsprotokollen, formelle Anhörungen für die 40 Kandidaten und disziplinarische Maßnahmen gegen Beamte. Schreuder warnte vor den nationalen Auswirkungen: «Wenn wir ein Leck dieser Art bekommen... die Konsequenzen... können für die Nation enorm sein.» Diese Schritte sollen das Vertrauen in zukünftige NSCs stärken.