Der African People’s Convention (APC) hat seine Bereitschaft erklärt, bei den bevorstehenden Kommunalwahlen in Gemeinden ohne klare Mehrheit Koalitionen einzugehen. Parteichef Themba Godi machte diese Aussage während des Wahlgipfels der Partei in Johannesburg.
Der African People’s Convention (APC) hält an diesem Wochenende in Braamfontein, Johannesburg, seine Sitzung des zentralen Exekutivkomitees sowie seinen Wahlgipfel ab, um sich auf die Kommunalwahlen vorzubereiten.
Parteichef Themba Godi sagte, dass Koalitionsregierungen ein wesentliches Merkmal sein werden, wobei der APC bereit sei, in Gemeinden ohne klare Mehrheit Koalitionen einzugehen, sofern die Grundsätze der Regierungsführung erfüllt sind. „Wir sind mehr als bereit und bereiten uns darauf vor, Teil einer jeden Koalition zu sein. Aus prinzipieller Sicht sind wir offen für Gespräche mit jedem, der auf uns zukommt und sagt: ‚Schauen Sie, wir möchten eine Koalition mit Ihnen bilden.‘ Ob wir das annehmen oder nicht, hängt davon ab, inwieweit unser Regierungsprogramm die Bedürfnisse der Menschen adressiert“, erklärte Godi.
Das Programm des Gipfels umfasst die Überprüfung der organisatorischen Leistung, des Mitgliederwachstums, der Wahlziele sowie des breiteren politischen Klimas. Die Wahlteams der Provinzen und die nominierten Kandidaten erarbeiten strategische und taktische Ansätze mit dem Ziel, bis Montag Klarheit über Zeitpläne und Ziele zu schaffen.
Der APC plant, in mindestens acht der neun Provinzen anzutreten, wobei das Westkap bewusst ausgeklammert wird, um die eigenen Strukturen nicht zu überlasten. Die Provinzen entscheiden basierend auf den lokalen Gegebenheiten, welche Gemeinden sie ins Visier nehmen, wobei der weitere Fokus auf der Auswahl der Kandidaten und den Wahlkampfprogrammen liegt.