APC droht mit neuen Korruptionsvorwürfen gegen Oyo-Regierung

Die Oyo State-Sektion des All Progressives Congress hat gedroht, neue Vorwürfe der Fehlverwaltung gegen die von Gouverneur Seyi Makinde geführte Staatsregierung offenzulegen. Dies folgt auf Enthüllungen über einen Bundes-Hilfsfonds von 50 Milliarden N für die Ibadan-Explosion. Die APC wirft der Administration Korruption und Undankbarkeit gegenüber der Bundesregierung vor.

Am 5. Januar 2026 veröffentlichte die Oyo State-Sektion des All Progressives Congress (APC) eine scharfe Erklärung, in der sie mit der Enthüllung neuer Korruptionsvorwürfe gegen die von Gouverneur Seyi Makinde geführte Regierung der Peoples Democratic Party (PDP) drohte. Der Schritt erfolgt im Anschluss an Äußerungen des ehemaligen Ekiti State-Gouverneurs Ayodele Fayose, der offenbarte, dass die Bundesregierung 50 Milliarden N zur Unterstützung der Opfer der Ibadan-Explosion freigegeben hat. Die Staatsregierung konterte mit offiziellen Erklärungen und Medienauftritten zur Verteidigung ihrer Position, obwohl politische Analysten Makinde für die verspätete Offenlegung dieser Mittel kritisiert haben.

In der Erklärung aus Ibadan kritisierte APC-Pressesprecher Olawale Sadare den Gouverneur heftig. Er sagte: „Gouverneur Makinde lebt in einem Glashaus und wirft von dort Steine auf die Nachbarschaft, während er ständig versucht, die Zentralregierung zu dämonisieren – aufgrund seiner Vorliebe für Selbsterhöhung und schmutzige Politik.“ Sadare bezeichnete die Handhabung des 50-Milliarden-N-Ibadan-Explosions-Hilfsfonds als klaren Fall von Fehlverwaltung und Gefühllosigkeit gegenüber den Explosionsopfern und ihren Gemeinden. Er argumentierte, die Angelegenheit entlarve die PDP-Regierung als „Korruptionspfuhl“, der auf falschen Narrativen basiere.

Die APC hob zudem hervor, was sie als Makindes Muster der Kritik an Bundesinitiativen ansieht. Sie erinnerte daran, wie der Gouverneur die Regierung des verstorbenen Präsidenten Muhammadu Buhari beschuldigt hatte, während der COVID-19-Krise 2020 kontaminierten Reis als Hilfen verteilt zu haben. Trotz erhöhter monatlicher Zuschüsse an Oyo State und seine 33 Kommunen, Spenden von Bussen mit verdichtetem Erdgas, Fahrzeugen und Tricycles sowie anderer Bundesmittel habe Makinde diese nicht gewürdigt, hieß es in der Partei. Stattdessen habe er die Abschaffung der Treibstoffsubventionen verurteilt und sich gegen das Urteil des Obersten Gerichts zur finanziellen Autonomie der Lokalräte gestellt.

Die APC stellte Makindes Verhalten als Versuch dar, die Regierung von Präsident Bola Tinubu zu unterlaufen, statt Dank für die Notfallhilfe zu äußern.

Verwandte Artikel

News illustration depicting Governor Seyi Makinde's controversial 'Operation Wetie' remark sparking PDP-APC clash ahead of 2027 Nigerian elections.
Bild generiert von KI

PDP defends Makinde over ‘Operation Wetie’ remark as APC condemns it

Von KI berichtet Bild generiert von KI

Oyo State Governor Seyi Makinde referenced the historical ‘Operation Wetie’ at an opposition summit in Ibadan, prompting criticism from the APC and defense from the PDP. The APC called the remark an incitement to violence, while the PDP described it as a cautionary warning against political repression. The clash underscores tensions ahead of the 2027 elections.

A member of the All Progressives Congress was shot in the leg by suspected political thugs in Osogbo on Saturday. Two other residents were kidnapped in Ilesa by suspected APC loyalists but have since been rescued.

Von KI berichtet

Leaders of Nigeria's major opposition parties met in Ibadan on Saturday and announced plans to field a single presidential candidate in the 2027 general elections. The summit issued a communiqué vowing to resist efforts by the ruling All Progressives Congress to create a one-party state. Oyo State Governor Seyi Makinde hosted the event and warned against weakening the opposition.

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen