Der Gouverneur des Bundesstaates Kano, Abba Kabir Yusuf, wird am 26. Januar 2026 offiziell der All Progressives Congress beitreten, nachdem er aus der New Nigeria People's Party ausgetreten ist. Der Schritt hat Rücktritte und Kritik von Parteitreuen ausgelöst, einschließlich eines Kommissars und der NNPP-Führung. Vizegouverneur Aminu Abdussalam Gwarzo hat inmitten des Tumults seine Treue zur NNPP bekräftigt.
Der Austritt des Gouverneurs des Bundesstaates Kano, Abba Kabir Yusuf, aus der New Nigeria People's Party (NNPP) und sein bevorstehender Wechsel zur All Progressives Congress (APC) haben die politischen Spannungen im Bundesstaat verschärft. Der Sprecher des Gouverneurs, Sunusi Bature Dawakin Tofa, bestätigte in einer Erklärung am 25. Januar 2026, dass Yusuf am Montag, dem 26. Januar, offiziell der APC beitreten werde. Der Übertritt hat scharfe Kritik von NNPP-Figuren hervorgerufen. Senator Rufa'i Sani Hanga, Vertreter von Kano Central und ein NNPP-Führer, bezeichnete den Schritt als „politisches Selbstmord“, das „unweigerlich in einer Niederlage enden“ werde. Ebenso haben NNPP-Chef und ehemaliger Gouverneur Rabiu Musa Kwankwaso sowie die Partei den Rücktritt als „Verrat an heiligem Vertrauen“ bezeichnet. Unterstützer der Kwankwasiyya-Bewegung, die mit Kwankwaso verbunden ist, besuchten am 25. Januar seine Residenz in Kano, um Solidarität in der Krise zu zeigen. In einer parallelen Entwicklung trat der Kommissar von Kano für Wissenschaft, Technologie und Innovation, Dr. Yusuf Ibrahim Kofarmata, am 25. Januar von seinem Amt und seiner Parteimitgliedschaft zurück und berief sich auf das „herrschende politische Chaos“. Sein Brief war direkt an Gouverneur Yusuf gerichtet. Der Vizegouverneur Aminu Abdussalam Gwarzo gerät unter Druck, da er bei der NNPP bleibt und seine Loyalität zur Partei öffentlich bekräftigt hat, was ihn mit der neuen Richtung des Gouverneurs in Konflikt bringt. Diese innere Spaltung unterstreicht die breitere Instabilität im politischen Umfeld von Kano nach dem Übertritt.