Der Gouverneur des Bundesstaates Kano, Abba Kabir Yusuf, hat Gerüchte über Pläne, Emir Muhammadu Sanusi II von seinem Amt zu entfernen, zurückgewiesen. Er erklärte, dass sein kürzlicher politischer Seitenwechsel den aktuellen Status quo bezüglich des Emirats nicht verändern werde.
Der Gouverneur des Bundesstaates Kano, Abba Kabir Yusuf, hat Vorwürfe einer bevorstehenden Absetzung von Emir Muhammadu Sanusi II öffentlich widerlegt. In einer Erklärung betonte er, dass sein Wechsel von der New Nigeria Peoples Party (NNPP) zu einer anderen Plattform die Position des Emirs oder die bestehenden Regelungen im Kano-Emirat nicht beeinflussen werde. Die Äußerungen des Gouverneurs erfolgen inmitten anhaltender politischer Spannungen in Kano, einem wichtigen nördlichen Bundesstaat, der für seine lebendige Politik und historische Bedeutung bekannt ist. Berichte deuten darauf hin, dass der Seitenwechsel Figuren wie Rabiu Kwankwaso, den NNPP-Führer und einflussreichen politischen Akteur in der Region, betrifft. Gespräche zwischen Yusuf und Kwankwaso werden als Dialogbemühungen hervorgehoben, die möglicherweise Strategien für die Wahlen 2027 in Kano prägen. Yusufs Zusicherung zielt darauf ab, Spekulationen nach seinem politischen Wechsel zu zerstreuen. Die Stabilität des Emirats bleibt ein sensibles Thema angesichts früherer Streitigkeiten um den Thron. Es wurden keine weiteren Details zu den Motiven des Seitenwechsels in den Erklärungen gegeben, der Fokus liegt jedoch auf der Aufrechterhaltung der Kontinuität. Diese Entwicklung unterstreicht die komplexen politischen Dynamiken in Kano, wo Führungswechsel oft mit traditionellen Institutionen kollidieren.