Ein Obergericht im Bundesstaat Kano hat die Auflösung der Exekutivgremien der New Nigeria Peoples Party im Staat für ungültig erklärt, den Status quo wiederhergestellt und Abdullahi Abiyas Führung inmitten einer internen Krise bestätigt.
Die interne Krise innerhalb der Kwankwasiyya-Fraktion der New Nigeria Peoples Party (NNPP) in Kano eskalierte, als das National Working Committee (NWC) der Partei letzte Woche alle Exekutivstrukturen auf Staatsebene, lokaler Ebene und Ward-Ebene auflöste. Dies folgte der Suspendierung des Staatsvorsitzenden Hon. Hashim Dungurawa, der interimistisch durch Abdullahi Abiya, einen Loyalisten des Gouverneurs Abba Kabir Yusuf, ersetzt wurde.
Am Dienstag, dem 6. Januar 2026, erließ Richter Nasiru Saminu des High Court des Bundesstaats Kano eine einstweilige Verfügung in der Sache Nr. K/06/2026, die von Abdullahi Zubairu Imam und fünf anderen im Namen der Exekutiven der 44 Local Government Areas eingereicht wurde. Das Gericht untersagte dem NWC weitere Maßnahmen zur Führung und ordnete die Aufrechterhaltung des Status quo vom 30. Dezember 2025 vor der Auflösung an.
Die Gerichtsverfügung lautete: „Eine einstweilige Verfügung, die den Beklagten/Verantwortlichen... davon abhält, Caretaker Committees... zu ernennen oder weitere Schritte... bis zur Verhandlung und Entscheidung über den Antrag mit Vorankündigung zu unternehmen.“ Sie erlaubte zudem die Zustellung der Klage an das nationale Sekretariat der Partei in Abuja. Der Fall ist auf den 10. Februar 2026 vertagt.
Der Streit entstand durch Dungurawas öffentliche Opposition gegen Berichte über eine mögliche Parteiantritts des Gouverneurs Yusuf zur All Progressives Congress (APC), die er als 'Verrat am Vertrauen' bezeichnete. Seine Suspendierung kam von seinem Gargari Ward in der LGA Dawakin-Tofa wegen Anstiftung zu Spaltungen und Nichtzahlung von Beiträgen. Die Staats-Exekutive bestätigte Abiyas Ernennung in einer Notfallsitzung im Einklang mit der Parteiverfassung.