Ein nigerianisches Gericht hat eine Klage von Samuel Anyanwu abgewiesen, der offizielle Anerkennung als Generalsekretär der People’s Democratic Party (PDP) anstrebte. Das Urteil bestätigt die internen Entscheidungen der Partei inmitten anhaltender Führungsstreitigkeiten.
Die People’s Democratic Party (PDP), die Hauptoppositionspartei Nigerias, ist in interne Konflikte um Führungspositionen verwickelt. Samuel Anyanwu, der den Posten des Generalsekretärs beansprucht, reichte Klage ein, um seine Anerkennung durch die Partei und relevante Behörden durchzusetzen. Das Gericht wies den Fall jedoch zurück und stellte sich auf die Seite der aktuellen Struktur der PDP. Diese Entscheidung fällt in einer Zeit, in der die PDP mit fraktionsbedingten Spannungen nach der Niederlage bei den allgemeinen Wahlen 2023 umgeht. Parteifunktionäre haben darauf bestanden, dass Anyanwus Ernennung nicht ordnungsgemäß ratifiziert wurde, was zur rechtlichen Auseinandersetzung führte. Die Zurückweisung stärkt die Autorität des amtierenden Generalsekretärs, der vom nationalen Exekutivkomitee der Partei ernannt wurde. Während Details zur Begründung des Gerichts begrenzt bleiben, wird das Ergebnis als stabilisierend für die Hierarchie der PDP vor zukünftigen politischen Aktivitäten angesehen. Von Anyanwus Seite wurden keine unmittelbaren Berufungen angekündigt.