Argentinische Medien berichteten, dass FBI-Agenten an einem Einsatz beteiligt waren, bei dem unter anderem ein Mobiltelefon des AFA-Präsidenten Claudio Tapia nach dem WM-Finale beschlagnahmt wurde.
Den Berichten zufolge steht die Operation im Zusammenhang mit einer Untersuchung der Vereinigten Staaten zu geschäftlichen Aktivitäten der AFA im Land sowie zu internationalen Verträgen. Der Vorfall soll die Rückreise der argentinischen Mannschaft nach der Finalniederlage gegen Spanien verzögert haben.
Die AFA reagierte mit einer offiziellen Stellungnahme. Der Verband stellte klar, dass sich die Vorladung des United States District Court für den Southern District of Florida an einen Dritten richtet und nicht an Tapia oder Schatzmeister Pablo Toviggino.
In der Erklärung wurde die Beschlagnahmung von Geräten dementiert und zurückgewiesen, dass die Funktionäre vorgeladen worden seien. Die AFA warf den Medien die Verbreitung ungenauer Informationen vor und erklärte, sich rechtliche Schritte vorzubehalten.