FBI untersucht AFA wegen Finanztransaktionen in Millionenhöhe

US-Behörden prüfen Geldbewegungen des argentinischen Fußballverbandes AFA in Höhe von über 300 Millionen US-Dollar im Zusammenhang mit der Weltmeisterschaft 2026.

Das FBI und die Staatsanwälte des US-Justizministeriums treiben eine Voruntersuchung zur internationalen Finanzstruktur der AFA voran. Die Analyse konzentriert sich auf Handelsverträge und Geldbewegungen von mehr als 300 Millionen US-Dollar, an denen auf US-Territorium ansässige Banken und Unternehmen beteiligt sind.

Der Geschäftsmann Guillermo Tofoni gab in Miami eine persönliche Zeugenaussage ab, die mehr als zwei Stunden dauerte. Die Vorladung ist Teil des vorläufigen Verfahrens, um festzustellen, ob finanzielle Unregelmäßigkeiten im Sinne des Bundesrechts vorliegen.

Die Ermittlungen werden von den Staatsanwälten Patrick Gushue, Christopher Ting und Michael Berger geleitet. Claudio Tapia hält sich weiterhin mit gerichtlicher Genehmigung in den Vereinigten Staaten auf, während er die argentinische Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft begleitet.

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