Arsenal hat sich mit einer perfekten Bilanz von acht Siegen für die Champions-League-Achtelfinals qualifiziert, hat jedoch bislang etwas weniger Prämiengeld als die Rivalen Liverpool und Manchester City eingenommen. Der Unterschied ergibt sich aus der Verteilungsformel der UEFA, die langfristige europäische Leistungen belohnt. Liverpool und City haben jeweils 84 Millionen Pfund kassiert, im Vergleich zu Arsenals 83,1 Millionen Pfund.
Arsenals beeindruckende Serie in der Ligaphase der UEFA Champions League brachte ihnen acht Siege aus acht Spielen ein und führte an den Leistungsprämien mit 35,1 Millionen Pfund. Dies katapultierte das Team von Mikel Arteta in die K.o.-Runden als Favorit auf den Titelgewinn. Trotz dieser Feldherrschaft landeten die Gunners jedoch knapp hinter den Premier-League-Meistern Liverpool und Manchester City bei den Gesamteinnahmen. Laut Analyse des Fußballfinanzblogs Swiss Ramble vom 2. Februar 2026 erhielten Liverpool und City jeweils 84 Millionen Pfund und übertrafen damit Arsenals 83,1 Millionen Pfund. Der Unterschied liegt im 'Value Pillar'-Teil der Verteilung, der 35 Prozent des Gesamttopfs ausmacht und auf dem Medienmarkt-Wert des Landes des Klubs plus UEFA-Koeffizienten-Rankings der letzten fünf und zehn Jahre basiert. Manchester City führte die englischen Klubs in dieser Kategorie mit 39 Millionen Pfund an, gefolgt von Liverpools 37,2 Millionen Pfund und Arsenals 32 Millionen Pfund. Alle 36 Ligaphasen-Teilnehmer erhielten eine Startprämie von 16,1 Millionen Pfund plus 9,5 Millionen Pfund für die Achtelfinal-Qualifikation. Leistungsprämien machen 37,5 Prozent der Mittel aus. Liverpool wurde Dritter in der Ligaphase, City Achter – die niedrigste automatische Qualifikationsposition. Andere englische Klubs hinkten nach: Chelsea mit 79,6 Millionen Pfund, Tottenham mit 72,7 Millionen Pfund und Newcastle mit 46,7 Millionen Pfund, letzteres muss in den Play-offs antreten wegen niedrigerem Koeffizienten. Bayern München führt die Gesamteinnahmen mit 86,6 Millionen Pfund an. Weitere Prämien winken in den K.o.-Runden, einschließlich 49,8 Millionen Pfund für den Finalisten, der auch den Super Cup holt.