Alessia Russo erzielte zwei Tore, als Arsenal einen Rückstand aufholte und Real Madrid in der Gruppenphase der Women's Champions League am Meadow Park 2:1 besiegte. Caroline Weirs beeindruckender Volley gab Real die Führung, doch Russos Kopfballtore nach Flanken von Chloe Kelly und Beth Mead sicherten den Sieg für die Titelverteidigerinnen. Das Ergebnis katapultiert Arsenal auf den achten Platz mit sechs Punkten.
Arsenal hatte in der ersten Halbzeit gegen Real Madrid zu kämpfen und lag zur Pause mit 0:1 zurück, nachdem Caroline Weir in der 44. Minute einen exquisiten Rechtsfuß-Volley abgefeuert hatte. Die Schottin traf einen fallenden Ball aus 15 Yards nach einem Freistoß und beförderte ihn in die untere rechte Ecke an Daphne van Domselaar vorbei.
In der zweiten Halbzeit wandelte sich Arsenal und glich in der 54. Minute aus, als Chloe Kelly von rechts eine hohe Flanke einbrachte und Russo hochstieg, um den Ball über Misa Rodriguez in die obere rechte Ecke zu köpfen. Die VAR-Überprüfung bestätigte das Tor, da Frida Maanums kurze Abseitsstellung keinen Einfluss hatte.
Fünfzehn Minuten später, in der 69. Minute, steuerte Beth Mead eine Ecke von links bei, und Russo timed ihren Lauf perfekt, lenkte den Kopfball in die untere rechte Ecke für ihr zweites Tor. Arsenals Trainerin Renée Slegers lobte die Reaktion ihres Teams: „Wir gingen unter Druck rein... Die Art, wie die Spielerinnen unter Druck reagieren, ist auf einem so hohen Niveau. Ich bin wirklich stolz auf die Gruppe.“
Real Madrid drängte spät nach, Alba Redondo verpasste eine Chance in der Nachspielzeit, doch Arsenal hielt stand. Weir reflektierte: „Schön zu treffen, aber ein Tor war nicht wirklich genug... Wir haben gut gespielt, aber es hat nicht gereicht.“ Russo, zur Spielerin des Spiels gewählt, fügte hinzu: „Es war ein wirklich wichtiger Sieg... Unsere Standards sind wirklich hoch.“
Der Sieg stärkt Arsenals Qualifikationshoffnungen, mit zwei Spielen gegen Twente und OH Leuven verbleibend. Real Madrid, nun Sechster mit sieben Punkten, empfängt als Nächstes Wolfsburg.