Nach dem Elfmetersieg gegen Crystal Palace im Viertelfinale sicherte Arsenal sich einen knappen 3:2-Sieg gegen Chelsea im Hinspiel des EFL-Cup-Halbfinals im Stamford Bridge am 14. Januar 2026. Die Gunners nutzten Standards und Torwartfehler, um mit Vorsprung in das Rückspiel zu gehen, während Chelseas späte Aufholjagd die Spannung erhielt. Das Doppelpack des Einwechslers Alejandro Garnacho gab den Gastgebern unter neuem Trainer Liam Rosenior Hoffnung.
Das Spiel begann mit Arsenal, das durch seine bekannte Standardschläue Dominanz zeigte. Bereits in der 7. Minute schwang Declan Rice eine Ecke ein, die Chelsea-Torwart Robert Sanchez nicht sicherte, sodass Ben White unchallenged zum 1:0 einkopfte. Arsenal unter Mikel Arteta stellte eine starke Startelf mit William Saliba, Gabriel und Viktor Gyokeres im Sturm auf, mit minimaler Rotation trotz vollem Programm. Chelsea im ersten Heimspiel von Liam Rosenior als Cheftrainer nach Enzo Marescas Weggang hatte es früh schwer, zeigte aber Resilienz. Die Blues hatten zuvor in der FA-Cup-Siege gegen Charlton stark rotiert, setzten hier aber auf Schlüsselspieler wie Enzo Fernandez und Pedro Neto. Arsenal war vor der Pause nah am zweiten Treffer, als Salibas Kurvenschuss die Latte traf. Die zweite Hälfte explodierte. In der 49. Minute rutschte Whites flacher Cross durch Sanchez’ Hände, sodass Gyokeres sein erstes Tor seit einem Monat zur 2:0 pokte. Chelsea konterte schnell; der Einwechsler Garnacho, der um die 60. Minute kam, fing Netos Flanke ab und schoss durch Kepa Arrizabalagas Beine zum 2:1. Arsenal stellte den Zweitor-Vorsprung in der 71. Minute durch Martin Zubimendi wieder her, der zwei Verteidiger umspielte nach einem Leg-up von Gyokeres und Sanchez überwand. Arteta lobte den Mittelfeldspieler nach dem Spiel: „Er ist ein Spieler, der alles kann... Was er heute gemacht hat, ist phänomenal.“ Garnacho traf erneut in der 83. Minute, indem er einen losen Ball aus einer Ecke volley über einen liegenden Arrizabalaga zum 3:2 beförderte. Ein spätes Elfmeter-Foul für Gabriel Jesus wurde wegen Abseits aufgehoben, und es kam nach der Pfeife zu Rangeleien mit Fernandez. Ben White gab Frustration über Arsenals zweite Halbzeit zu: „Wir haben nicht gut gespielt... Nicht auf unserem Niveau wirklich.“ Rosenior pries den Kampfgeist seiner Mannschaft: „Diese Entschlossenheit und Intensität... Das will ich in einem Team, das nie aufgibt.“ Das Rückspiel ist für den 3. Februar im Emirates geplant, wo Arsenal ein überragendes Heimrekord hat. Dieser Sieg beendete Arsenals Neun-Match-Durst in Halbfinals der Wettbewerbs.