Bärbel Bas lehnt Kandidatur für NRW-Ministerpräsidentin ab

Die SPD-Vorsitzende und Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas wird nicht als Spitzenkandidatin für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2027 antreten. Sie möchte ihre Aufgaben in Berlin priorisieren. Bas äußerte sich in einem Interview mit der Rheinischen Post.

Bärbel Bas, derzeit SPD-Vorsitzende, direkt gewählte Bundestagsabgeordnete und Bundesarbeitsministerin, hat klargestellt, dass sie nicht in die Landespolitik von Nordrhein-Westfalen wechseln wird. In einem Gespräch mit der Rheinischen Post erklärte sie: «Um Ministerpräsidentin werden zu können, müsste ich für den NRW-Landtag kandidieren. Das werde ich nicht tun.»

Bas betonte ihre Verpflichtungen auf Bundesebene: «Ich bin SPD-Vorsitzende, direkt gewählte Bundestagsabgeordnete und Bundesarbeitsministerin. Wir haben als Bundesregierung noch viel vor. Meine Aufgaben sind in Berlin.» Dadurch schließt sie eine Kandidatur für die Position der Ministerpräsidentin aus.

Zu Spekulationen über Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link als möglichen Spitzenkandidaten sagte Bas: «Ja, er hätte das Zeug dazu. Aber Sören Link hat im Gespräch mit mir gesagt, dass er nicht zur Verfügung steht.» Stattdessen lobte sie den SPD-Fraktionschef Jochen Ott: «Wir haben ja einen sehr guten Fraktionschef mit Jochen Ott.» Sie vertraue den SPD-Landesvorsitzenden, bis Januar einen geeigneten Vorschlag für den Kandidaten gegen den amtierenden Ministerpräsidenten Hendrik Wüst (CDU) zu machen.

Diese Entscheidung kommt inmitten der Vorbereitungen auf die Landtagswahl 2027, die für die SPD in Nordrhein-Westfalen entscheidend sein könnte.

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