Im Jahr 1999 prüften die Produzenten der schwächelnden Serie Baywatch einen Umzug nach Australien, bevor sie sich schließlich für Hawaii entschieden. Der Widerstand in einer australischen Stadt spielte bei dieser Entscheidung eine Schlüsselrolle. Der Schritt erfolgte, da das Programm nach neun Staffeln nach Kosteneinsparungen und neuen Handlungssträngen suchte.
Bis 1999 hatte Baywatch den großen Star Pamela Anderson verloren und kämpfte mit sinkenden Einschaltquoten. Die Produzenten wollten die Ausgaben senken, indem sie den Raum Los Angeles verließen. Zunächst zogen sie Avalon in der Nähe von Sydney in Betracht, wo sie bereits ein zweiteiliges Special gedreht hatten. Etwa 1.700 Einwohner protestierten bei einer Bürgerversammlung und verwiesen auf Probleme mit dem Strandzugang und Gefahren für die Tierwelt. Ein Anwohner sagte: "Wir haben in der Gegend bereits so gut wie alle unsere Koalas verloren." Der ausführende Produzent Gregory Bonann erklärte, dass die Serie nicht dort gedreht werde, wo sie unerwünscht sei. Andere australische Städte wie Geelong und Coffs Harbour bekundeten Interesse, doch Hawaii bot ein Anreizpaket in Höhe von 3 Millionen Dollar. Die Serie zog um und wurde für die Staffeln 10 und 11 in Baywatch Hawaii umbenannt. Sie bot Jason Momoa seine erste große Rolle, endete jedoch nach zwei Staffeln.