BBVA México hat seine Wachstumsprognose für 2026 auf 1,2 Prozent gesenkt, wies jedoch darauf hin, dass ein starkes Abschneiden der mexikanischen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft für einen zusätzlichen Schub sorgen könnte.
Die Bank präsentierte ihren Lagebericht zu Mexiko, in dem Chefökonom Carlos Serrano erklärte, dass der wirtschaftliche Effekt des Turniers davon abhänge, wie viele Spiele das Team bestreitet. Das Erreichen des fünften Spiels könnte zu einer größeren wirtschaftlichen Dynamik führen. Nach Schätzungen der BBVA würde die Weltmeisterschaft etwa 0,3 Prozentpunkte zum Wachstum beitragen. Ohne diesen Effekt läge das BIP-Wachstum lediglich bei 0,9 Prozent. Serrano erklärte, die Abwärtskorrektur sei vor allem auf den nachlassenden Konsum und die schwächelnden Investitionen zurückzuführen. Der Bericht befasste sich zudem mit dem Wechselkurs. Die BBVA erwartet eine allmähliche und moderate Abwertung des Peso und prognostiziert für das Jahresende einen Kurs von 17,80 Peso pro Dollar. Zudem warnte die Bank vor einem schrumpfenden fiskalischen Spielraum und dem Risiko, dass die Staatsverschuldung bis 2030 60 Prozent des BIP erreichen könnte.