Benjamin Danielou, 20 Jahre im Koma, stirbt mit 41

Benjamin Danielou, seit einem Unfall 2005 im Koma, starb am Sonntag im Alter von 41 Jahren in einem Krankenhaus in der Morbihan an metastasierendem Krebs. Seine Eltern hatten zwei Jahrzehnte lang für Euthanasie gekämpft, um sein Leiden zu beenden, waren aber erfolglos. Der Vater gelobt, weiter für das Recht auf einen würdevollen Tod einzutreten.

Im Jahr 2005 befand sich Benjamin Danielou, ein Student einer Handelsschule nahe Saint-Malo, zu einem Praktikum in Thailand, als ein Rollerunfall ihn ins Koma versetzte. Sein Fahrzeug prallte gegen einen Pfahl, was zu einer tiefen Sedierung vor der Repatriierung nach Frankreich führte. 20 Jahre blieb er in diesem Zustand, bis Blasenkrebs sich rasch auf Nieren und Leber ausbreitete.

Am Sonntag, dem 23. November 2025, in der Morgendämmerung verstarb er in einem Krankenhaus in der Morbihan. Sein Vater Maxime Danielou beschrieb die Qual als 'furchtbare Agonie' in einem Interview mit France 3 Regions. 'Wir konnten nichts tun, um sein Leiden oder unseres zu verkürzen', teilte er mit und drückte Frustration über die Verweigerung des Rechts auf Euthanasie aus, selbst in Belgien, wo es erlaubt ist.

Französische Behörden boten nur die Unterbrechung der Ernährung, Hydration und Sedierung an, was Maxime als 'langsam vor unseren Augen sterben' bezeichnete. 'Das ist legal, aber ein grauenhafter Tod', fügte er hinzu. Am vorherigen Samstag wurde Sauerstoff gegeben, als Benjamin Mühe hatte zu atmen, gemäß einem Facebook-Post des Vaters, der die fehlende Compassion kritisiert.

Diese Tragödie beleuchtet breitere Debatten in Frankreich. Zwei Gesetzesvorlagen zu Palliativpflege und Sterbehilfe прошли erste Lesung in der Nationalversammlung Ende Mai 2025, doch die Senatsberatung wurde auf den 12. Januar 2026 verschoben, nach dem Fall der Regierung von François Bayrou. Maxime Danielou verspricht, seine Advocacy fortzusetzen, um das öffentliche Bewusstsein zu schärfen.

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