Berliner Gericht verurteilt Stephan Welk zu fast acht Jahren Haft

Das Landgericht Berlin hat Stephan Welk zu fast acht Jahren Gefängnis verurteilt. Der Betrüger wurde wegen Kunstbetrugs in Millionenhöhe schuldig gesprochen. Früher hatte er Boris Becker zu einem Diplomatenpass verholfen.

Stephan Welk, einst bekannt dafür, dem Tennisstar Boris Becker bei der Beschaffung eines Diplomatenpasses geholfen zu haben, steht nun selbst vor Gericht. Das Landgericht Berlin verurteilte ihn zu einer Haftstrafe von fast acht Jahren wegen umfangreichen Kunstbetrugs.

Der Prozess drehte sich um falsche Kunstwerke, Lügen und Betrug in Höhe von eineinhalb Millionen Euro. Welk hatte Käufer getäuscht, indem er gefälschte Kunstobjekte als authentisch verkaufte. Die Staatsanwaltschaft warf ihm vor, ein Netzwerk von Täuschungen aufgebaut zu haben, das Millionen einbrachte.

Der Richter hob in der Urteilsbegründung die systematische Natur des Betrugs hervor. Welk, der sich als Kunstexperte präsentierte, nutzte seine Kontakte in der Szene aus. Die Verurteilung markiert das Ende einer langen Phase von Ermittlungen gegen ihn.

Boris Beckers frühere Verbindung zu Welk wirft ein Licht auf den Hintergrund des Angeklagten, bleibt aber im Prozess zweitrangig. Die Entscheidung des Gerichts unterstreicht die Strafverfolgung von Wirtschaftskriminalität in der Kunstwelt.

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