Die investigative Sendung Cash Investigation, moderiert von Élise Lucet, wurde am Donnerstag, den 5. Dezember 2025, auf France 2 ausgestrahlt und konzentrierte sich auf Bernard Arnault, CEO von LVMH. In Le Figaro fragt Kolumnist Mathieu Bock-Côté, ob Reiche solcher medialer Verfolgungen würdig sind. Er beleuchtet dies als Soziologie des zeitgenössischen Sozialismus.
Am 5. Dezember 2025 strahlte France 2 eine Folge von Cash Investigation aus, die Bernard Arnault, dem CEO von LVMH, gewidmet war. Moderiert von Élise Lucet, zielte die Sendung darauf ab, das Profil des Milliardärs zu untersuchen und ihn als ideales Ziel in einer Ära darzustellen, in der Reiche oft misstrauisch beäugt werden.
In seiner Kolumne in Le Figaro argumentiert Mathieu Bock-Côté, dass «in unserer Zeit der Reiche das ideale Ziel ist». Er beschreibt die Absicht der Sendung als Versuch, ihn «niederzuringen», ein «Monster hinter seinen guten Werken» zu enthüllen oder ihn als «flüchtendes Tier» vor der Kamera darzustellen. Selbst wenn die Untersuchung nicht vollständig gelang, betont Bock-Côté, dass «die Absicht zählt».
Der Kolumnist erweitert die Diskussion über Arnault hinaus und sieht diese medialen Jagden als Ausdruck sozialistischer Stimmungen. Er bemerkt, dass Reiche, insbesondere im Luxus, den «großen Bösen» verkörpern und auf «die Wertschätzung der Launen der Mächtigen» setzen. Diese Perspektive regt zur Reflexion über die Rolle von Milliardären im französischen öffentlichen Diskurs an, ohne dass Widersprüche in den verfügbaren Quellen berichtet wurden.