Die erfahrene Fernsehschauspielerin Betty Harford, am bekanntesten für ihre Rollen in 'Dynasty' und 'The Paper Chase', verstarb am 2. November 2025 im Alter von 98 Jahren. Ihr Tod wurde von ihrer Freundin Wendy Mitchell auf Facebook bestätigt. Harfords Karriere umfasste Jahrzehnte mit unvergesslichen Nebenrollen in klassischen TV-Serien und Filmen.
Hintergrund und Karrierehighlights
Betty Harford baute ab den 1950er Jahren eine stetige Präsenz im Fernsehen und Film auf. Geboren in New York City begann sie mit Radioauftritten in Shows wie 'Gunsmoke' und 'Crime Classics'. Ihre frühen TV-Kredits umfassten Episoden von 'Alfred Hitchcock Presents', 'Dr. Kildare', 'The Twilight Zone', 'The Big Valley', 'Fireside Theatre' und 'Luv Video Theatre'. In den 1960er Jahren war sie Teil der UCLA Theatre Group, unterstützt von Figuren wie Paul Newman und Eva Marie Saint.
Wichtige Rollen im Fernsehen
Harford wurde für ihre Rolle als effiziente Rechtssekretärin Mrs. Nottingham in 'The Paper Chase' bekannt. Sie erschien in 41 Episoden und unterstützte den Rechtsprofessor Charles W. Kingsfield, gespielt von John Houseman. Die Serie lief eine Staffel auf CBS von 1978 bis 1979 und drei weitere auf Showtime von 1983 bis 1986 und folgte Jura-Studenten an einer fiktiven Harvard-ähnlichen Universität.
In der Primetime-Seifenoper 'Dynasty' spielte Harford Hilda Gunnerson, die Köchin von Blake Carrington (John Forsythe), in 34 Episoden von 1981 bis 1989. Sie übernahm die Rolle erneut in der Reunion-Miniserie von 1991 'Dynasty: The Reunion'. Die Show schilderte Rivalitäten zwischen den reichen Familien Carrington und Colby in Denver.
Film-Auftritte und Zusammenarbeiten
Harfords Filmografie umfasste 'The Wild and the Innocent' (1959) als Mrs. Forbes, 'Inside Daisy Clover' (1965), 'Spartacus' (1960), 'Signpost to Murder' (1964), 'September 30, 1955' (1977), 'Win, Place or Steal' (1974) und 'The China Syndrome' (1979). Sie arbeitete häufig mit Regisseur James Bridges zusammen und erschien in seinen Projekten wie einer Episode von 'The Great Adventure' aus 1963 und dem Thriller 'The China Syndrome' von 1979. Weitere TV-Rollen hatte sie in 'Room 222' und 'Mrs. Columbo.'
Persönliches Leben
Harford war mit dem Bildhauer Oliver Andrews verheiratet, bis sie sich Ende der 1970er Jahre trennten, und dann mit dem ungarischen Schauspieler Alex de Naszody bis zu seinem Tod. Sie hinterlässt ihren Sohn Chris aus ihrer ersten Ehe und ihre Enkel. Harford verstarb friedlich mit ihrer Familie mittags am 2. November 2025.