Ein kürzlicher Vorfall mit dem Penn-State-Stürmer Gavin McKenna hat weitere Zweifel an seinem Status als Top-Pick im NHL-Draft 2026 geweckt. Die Chicago Blackhawks, die eine potenzielle Lotterieposition haben, waren bereits nicht interessiert, ihn zu wählen. Mehrere Berichte deuten darauf hin, dass das Team nach dem Vorfall noch unwahrscheinlicher McKenna auswählen wird.
Eine der großen Hockey-Geschichten der Woche abseits des Super-Bowl-Fokus drehte sich um den Penn-State-Stürmer Gavin McKenna, einen prognostizierten Top-Prospekt für den NHL-Draft 2026. McKenna, der zuvor als Generationstalent bei den Medicine Hat Tigers galt, sah sich schwere und leichtere Anklagen gegenüber nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung stellen. Die schwere Anklage wurde später fallen gelassen, sodass drei Anklagepunkte für den mutmaßlichen Schlag in den Kiefer eines 21-jährigen Mannes verblieben. Vor dem Vorfall galt McKenna weithin als Nummer eins, wobei Beobachter eine realistischere Einschätzung seiner Entwicklung nach dem Wechsel zum College-Hockey gegen ältere Konkurrenz notierten. Seine Leistungen haben sich in dieser Saison auf College-Niveau verbessert, ergänzt durch starke offensive Beiträge bei der U20-WM. Der Off-Ice-Vorfall hat jedoch Unsicherheit über seine Draft-Position geschaffen. Andere herausragende Prospekte wie Ivar Stenberg, Keaton Verhoeff und Tynan Lawrence haben ihre Chancen gestärkt, McKenna zu überholen. Für die Chicago Blackhawks war das Interesse bereits vor den Vorwürfen gering. Scott Powers von The Athletic berichtete als Erster, dass die Blackhawks größtenteils desinteressiert an McKenna seien, eine Haltung, die sich durch die Anklagen nur verfestigt hat. Bis zum Draft kann viel passieren, doch McKenna steht vor erheblichen Hürden, um seinen Wert wiederherzustellen und Teams wie die Blackhawks zu überzeugen. Sein Fortschritt auf dem Eis wird entscheidend sein, aber die Klärung der rechtlichen Angelegenheiten hat Vorrang.