Sidney Crosby ist für Kanadas entscheidendes olympisches Halbfinale gegen Finnland ausgefallen, da er sich im Viertelfinalsieg gegen Tschechien eine Unterkörperverletzung zuzog. Connor McDavid übernimmt die Kapitänsbinde für das Spiel, Cale Makar und Nathan MacKinnon als Alternativen. Die Verletzung gilt nicht als Worst-Case-Szenario, und Crosby hofft auf eine Rückkehr im potenziellen Goldmedaillenfinale.
Die kanadische Herrenauswahl im Eishockey erleidet einen schweren Rückschlag bei den Olympischen Winterspielen 2026, da Kapitän Sidney Crosby das Halbfinale gegen Finnland verpasst. Der erfahrene Stürmer zog sich im Viertelfinalsieg gegen Tschechien eine Unterkörperverletzung zu, was Hockey Canada dazu veranlasste, alle Optionen für seine Teilnahme zu prüfen. nnLaut NHL-Insiderin Emily Kaplan wird die Verletzung nicht als Worst-Case-Situation eingestuft. Crosby drängte hart darauf zu spielen, wurde aber letztlich zurückgehalten. „Er hofft immer noch, im Goldmedaillenfinale spielen zu können, falls Kanada weiterkommt, aber es ist derzeit unklar, ob das möglich ist“, berichtete Kaplan. Elliotte Friedman ergänzte, dass Offizielle sogar eine maßgefertigte Schiene in Betracht zogen, Crosby aber nicht aufs Eis konnte. nnOhne Crosby trägt der Turnier-Torjägerführer Connor McDavid das Kapitänsabzeichen „C“ im Halbfinale. IIHF-Regeln verlangen einen benannten Kapitän, wenn der reguläre ausfällt, sodass Makar und MacKinnon als Alternativen dienen. Diese Verschiebung rückt McDavid, oft als Crosby-Nachfolger gesehen, ins Rampenlicht in einem Spiel, das viele als symbolische Übergabe der Fackel betrachten. nnKanada erreichte das Halbfinale nach dem Sieg gegen Tschechien und steht nun ein hochspannendes Duell mit Finnland bevor. Crosbys Ausfall testet die Tiefe des Teams auf dem Weg zum Gold im laufenden Turnier.