Bank of Japan-Vorstandsmitglied Junko Koeda hat auf eine mögliche Zinserhöhung bei der nächsten Politikentscheidung der Bank am 19. Dezember hingewiesen, inmitten der Schwächung des Yens. In ihrer ersten Rede seit ihrem Beitritt im März hob sie die Notwendigkeit einer Normalisierung der Zinssätze aufgrund niedriger Realzinsen hervor. Dennoch fiel der Yen nach ihren Kommentaren weiter gegenüber dem Dollar.
Bank of Japan-Vorstandsmitglied Junko Koeda hat auf eine mögliche Zinserhöhung bereits im nächsten Monat hingedeutet und betonte die Notwendigkeit einer Normalisierung, nachdem der Yen sein niedrigstes Niveau seit etwa 10 Monaten erreicht hatte.
"Angesichts der Tatsache, dass die Realzinsen derzeit auf signifikant niedrigen Niveaus liegen, glaube ich, dass die Bank mit der Normalisierung der Zinssätze fortfahren muss", sagte Koeda am Donnerstag in einer Rede vor lokalen Wirtschaftsführern in der Präfektur Niigata.
Ihre Kommentare schienen darauf abzuzielen, eine Falken-Signal inmitten der Yen-Schwäche zu senden, doch die Währung fiel weiter gegenüber dem Dollar, was darauf hindeutet, dass Investoren stärkere Signale gesucht haben könnten. Dies war Koedas erste Rede seit ihrem Beitritt zum Vorstand im März, in der sie die Bedeutung der Politiknormalisierung im Kontext der japanischen Wirtschaft hervorhob. Die nächste Politikentscheidung der BOJ ist für den 19. Dezember geplant.