Booking.com-Studie unterstreicht Bedeutung von Inklusion für LGBTQIA+-Reisende

Eine am 10. Juli 2026 veröffentlichte Studie von Booking.com ergab, dass 79 % der LGBTQIA+-Reisenden in Kolumbien Reiseziele bevorzugen, an denen sie ihre Identität frei ausleben können. Der „Travel Proud 2026“-Bericht zeigt zudem die Bereitschaft, für Inklusion mehr zu bezahlen und Orte mit Diskriminierung zu meiden.

Die Studie, die zwischen Februar und März 2026 mit 13.300 Teilnehmern aus 19 Märkten durchgeführt wurde, ergab, dass 62 % der Befragten in Kolumbien bereit wären, mehr zu bezahlen, um Orte zu besuchen, die die Menschenrechte für die Gemeinschaft fördern. Darüber hinaus würden 51 % Reiseziele meiden, über die kürzlich Nachrichten zu Gewalt gegen LGBTQIA+-Personen bekannt wurden.

Gesetze beeinflussen die Wahl ebenfalls: 47 % würden nicht in Länder reisen, deren Gesetze die Gemeinschaft einschränken, und 46 % würden Orte mit kürzlich verabschiedeter konträrer Gesetzgebung ausschließen. Nur 25 % würden ihre Identität verbergen, um einen gewünschten Ort zu besuchen.

Bei Unterkünften bewerten 60 % Inklusionspraktiken als ebenso wichtig wie soziale und ökologische Aspekte. Etwa 55 % bevorzugen internationale Hotelketten aufgrund ihrer standardisierten Richtlinien. Booking.com setzt sein „Travel Proud“-Programm fort, um Betriebe in inklusiver Gastfreundschaft zu schulen.

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