Chelsea holte sich den Sieg im erweiterten FIFA-Klub-WM, indem es Paris Saint-Germain im Finale mit 3:0 besiegte. Das Turnier unterstrich die Stärke europäischer Vereine, von denen fünf die Viertelfinals erreichten, zusammen mit Teams aus Brasilien und Saudi-Arabien. Spielermüdigkeit und schlechtes Wetter prägten die Veranstaltung.
Die FIFA-Klub-Weltmeisterschaft 2025 bot ein erweitertes Format, das den globalen Einfluss des europäischen Fußballs hervorhob. Fünf europäische Vereine erreichten die Viertelfinals, ergänzt durch Fluminense und Palmeiras aus Brasilien sowie Al-Hilal aus Saudi-Arabien. Diese Konstellation verstärkte die finanziellen Vorteile, die europäische Teams durch hohe Prämien aufrechterhalten.
Im Halbfinale besiegte Fluminense Al-Hilal, scheiterte aber an Chelsea. Derweil setzte sich Paris Saint-Germain, frisch nach dem Triumph in der UEFA Champions League, gegen Real Madrid durch und erreichte das Finale. Unter dem neuen Trainer Xabi Alonso kämpfte Madrid und das trug zu größerer Unruhe im Kader bei.
Im Finale nutzte Chelsea die erschöpfte PSG-Mannschaft und sicherte sich einen 3:0-Sieg. PSG’s frühere 5:0-Champions-League-Siege gegen Inter Mailand hatte ihr Mix aus Technik, Geschwindigkeit und Aggressivität unter Luis Enrique gezeigt, der auf Teamzusammenhalt setzte. Ousmane Dembélés Leistungen brachten ihm den Ballon d’Or und den FIFA Best Men’s Player Award ein.
Das Turnier weckte Bedenken hinsichtlich der Spielerbelastung, da die Teilnehmer ohne vollständige Sommerpause vor der WM 2026 antraten. Extreme Hitze und Stürme verursachten kurze Unterbrechungen und signalisierten Herausforderungen für zukünftige Events. Trotz der Finalniederlage ist PSG positioniert, um den französischen Fußball zu dominieren und einen weiteren europäischen Titel anzustreben.