Die FIFA soll die Obergrenze für Vereine pro Land vom aktuellen Club-WM von zwei auf drei anheben, was englischen Teams wie Liverpool und Arsenal zugutekommen könnte. Diese Änderung folgt auf Kritik am ersten 32er-Turnier, das diesen Sommer in den USA ausgetragen wurde. Die Entscheidung könnte im FIFA-Rat in Zürich besprochen werden.
Das überarbeitete FIFA-Klub-WM, das diesen Sommer mit 32 Teams in den USA debütierte, stieß auf Kritik, weil aktuelle Meister großer Ligen ausgeschlossen wurden. Die englischen Vertreter waren Manchester City, Sieger der Champions League 2023, und Chelsea, Gewinner von 2021. Bemerkenswert fehlten Liverpool (England), Napoli (Italien) und Barcelona (Spanien), was Zweifel an der Legitimität des Turniers als Schaufenster der weltbesten Klubs aufwarf.
Laut Berichten der Times plant die FIFA, die Beschränkung auf maximal zwei Klubs pro Nation auf drei anzuheben, eine Maßnahme, der die UEFA nicht widersprechen wird. Diese Anpassung zielt darauf ab, die Kritik zu entkräften und mehr Eliteligen in zukünftige Ausgaben einzubeziehen. FIFA-Vertreter glauben, dass dies die Glaubwürdigkeit des Wettbewerbs steigern könnte.
Vorschläge, das Turnier von einem Vierjahreszyklus auf ein zweijähriges Format umzustellen, haben jedoch wenig Aussicht auf Erfolg. Eine Erweiterung über 32 Teams hinaus scheidet ebenfalls aus. Die Zukunft des Klub-WM, nächstes Mal 2029 geplant, wird voraussichtlich beim FIFA-Ratsmeeting in Zürich am Donnerstag diskutiert, wo verschiedene Themen der Fußballführung behandelt werden.
Für den englischen Fußball könnte dieser mögliche Zuwachs bedeuten, dass Liverpool und Arsenal neben Manchester City und Chelsea qualifizieren, abhängig von Champions-League-Erfolgen. Die Änderung unterstreicht die Reaktion der FIFA auf Feedback der Stakeholder nach dem Sommer-Event.