Die Fifa hat eine Erhöhung der Preisgelder für die WM 2026 um 50 Prozent angekündigt, wobei die Sieger 50 Millionen Dollar erhalten sollen. Die vom Fifa-Rat genehmigte Gesamtverteilung beträgt 727 Millionen Dollar, einschließlich 655 Millionen Dollar leistungsbasierter Prämien für die 48 teilnehmenden Teams. Jede qualifizierte Nation erhält mindestens 10,5 Millionen Dollar, bestehend aus 9 Millionen Dollar für Gruppenaus plus 1,5 Millionen Dollar Vorbereitungskosten.
Der Fifa-Rat genehmigte den Rekordpreispott bei einer Sitzung in Doha am 17. Dezember 2025, was einen deutlichen Zuwachs gegenüber den 440 Millionen Dollar der WM 2022 in Katar darstellt. Diese Erweiterung spiegelt die prognostizierten Einnahmen der Fifa von 13 Milliarden Dollar für den Zyklus 2023-2026 wider, getrieben durch die Ausweitung des Turniers auf 48 Teams und verbesserte kommerzielle Deals.
Nach der neuen Struktur erhalten die Champions 50 Millionen Dollar, gegenüber 42 Millionen 2022, Vizemeister 33 Millionen Dollar. Dritter und Vierter werden mit 29 Millionen bzw. 27 Millionen Dollar prämiert. Teams im Viertelfinale erhalten 19 Millionen Dollar, Achtelfinalteilnehmer 15 Millionen Dollar und Sechzehntelfinalisten 11 Millionen Dollar. Gruppenausgeschiedene sichern sich 9 Millionen Dollar, was zusammen mit Vorbereitungsmitteln ein Mindestpayout gewährleistet.
Fifa-Präsident Gianni Infantino bezeichnete die Initiative als bahnbrechend und sagte, sie würde einen erheblichen finanziellen Beitrag zur globalen Fußballgemeinschaft leisten. Die Ankündigung erfolgt inmitten von Kritik an hohen Ticketpreisen für das Turnier, das in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen wird. Als Reaktion führte die Fifa limitierte Tickets für 60 Dollar für ausgewählte Kontingente nach Fan-Beschwerden ein.
Tom Greatrex, Vorsitzender der Football Supporters' Association, hob die Fondsgröße als Beweis für verfügbare Ressourcen hervor und drängte die Fifa, Ticketpreise weiter zu senken, um die Erreichbarkeit des Events zu wahren. Die Prämien sollen Verbände unterstützen, einschließlich Investitionen in Jugendförderung und Infrastruktur, zugunsten von Nationen wie Kolumbien, das bereits qualifiziert ist.