Trotz Fan-Protesten gegen hohe Preise meldet die FIFA 5 Millionen Ticketanfragen für die WM 2026. Der designierte Bürgermeister von New York City Zohran Mamdani gelobt die Ernennung eines 'WM-Czars', um auf niedrigere Kosten zu drängen, während die USA das Visumangebot für Fans ausbauen.
Nach anfänglichem Aufschrei von Gruppen wie Football Supporters Europe, die die Preispolitik der FIFA als 'monumentalen Verrat' brandmarkte und einen Verkaufsstopp forderte, bleibt die Ticketnachfrage für die WM 2026 robust. Die FIFA erhielt 5 Millionen Anfragen aus über 200 Ländern in der dritten Verkaufsphase, aufbauend auf fast 2 Millionen vorherigen Verkäufen. Das meistgefragte Gruppenspiel ist Kolumbien gegen Portugal am 27. Juni in Miami, angefeuert von Cristiano Ronaldo.
Die Gastgeberländer führen die Anfragen an, gefolgt von Kolumbien, England, Ecuador, Brasilien, Argentinien, Schottland, Deutschland, Australien, Frankreich und Panama. Das Turnier, erweitert auf 48 Teams in 16 Städten vom 11. Juni bis 19. Juli, wird 5 Millionen Zuschauer in Stadien wie dem MetLife Stadium (Finale am 19. Juli, insgesamt acht Spiele) und dem SoFi Stadium (USA gegen Paraguay als Auftakt am 12. Juni) beherbergen.
Der designierte Bürgermeister von New York City Zohran Mamdani, ein Fußballfan, kündigte Pläne für einen 'WM-Czar' an, um Bezahlbarkeit zu fordern. 'Das günstigste Ticket zum WM-Finale kostet 4.000 Dollar – das sind fünfmal so viel wie in Katar', sagte er CBS News New York. Das nahe NYC gelegene MetLife unterstreicht lokale Interessen.
Zur Unterstützung der Fans setzt die US-White-House-Task-Force über 400 Konsularbeamte ein, um Visa für Ticketinhaber zu beschleunigen und logistische Hürden inmitten der Preiskontroverse zu bewältigen.