Nach dem kürzlichen Start begrenzter Supporter-Tickets für 60 Dollar inmitten von Kritik verteidigte FIFA-Präsident Gianni Infantino die hohen Preise für die WM 2026 und berief sich auf eine beispiellose Nachfrage von 150 Millionen Anfragen in den ersten 15 Tagen. Auf dem World Sports Summit in Dubai betonte er, dass die Einnahmen die globale Fußballentwicklung für das 48-Team-Turnier in den USA, Kanada und Mexiko finanzieren.
FIFA-Präsident Gianni Infantino sprach auf dem World Sports Summit in Dubai am 29. Dezember 2025 die anhaltende Kritik an den Ticketpreisen für die WM 2026 an. Unter Bezugnahme auf die kürzliche Einführung eines begrenzten Supporter Entry Tier für 60 Dollar für qualifizierte Fans enthüllte er, dass die Ticketanfragen seit dem 11. Dezember auf über 150 Millionen gestiegen sind – bei weitem mehr als die 44 Millionen Tickets, die in fast einem Jahrhundert WM verkauft wurden, und äquivalent zu 300 Jahren Turnieren in nur zwei Wochen.
Infantino bezeichnete die Nachfrage als „absolut verrückt“, mit Anfragen von Fans aus über 200 Ländern, was die globale Macht des Events unterstreicht. Er rechtfertigte die Preise – von 140 Dollar für einige Gruppenspiel-Matches bis zu 8.680 Dollar für Premium-Finalsitze – mit der Rolle der FIFA: „Ohne FIFA gäbe es kein Fußball in 150 Ländern.“ Die Einnahmen, so er, werden weltweit in den Sport reinvestiert.
Die Phase des Random Selection Draw läuft bis zum 13. Januar 2026 und bietet allen Bewerbern gleiche Chancen. Das erweiterte WM-Turnier 2026 mit 48 Teams und 104 Spielen in 16 Gaststädten vom 11. Juni bis 19. Juli verstärkt sowohl die Begeisterung als auch die Debatten um Zugänglichkeit.