Der Franzose Ousmane Dembélé vom Paris Saint-Germain ist erstmals FIFA-Weltfußballer geworden und folgt auf Vinícius Júnior. Die Spanierin Aitana Bonmatí wurde zum dritten Mal in Folge als beste Spielerin geehrt. Die Gala fand in Doha statt, bei der weitere Auszeichnungen vergeben wurden.
Bei der FIFA-Gala in Doha wurde Ousmane Dembélé, 28, vom Paris Saint-Germain erstmals zum Weltfußballer gewählt. Der Franzose, ehemaliger Spieler von Borussia Dortmund, setzte sich gegen Landsmann Kylian Mbappé vom Real Madrid und den Spanier Lamine Yamal durch. Er folgt auf den Brasilianer Vinícius Júnior. Die Wahl erfolgte durch Nationaltrainer, Auswahlkapitäne, Journalisten und Fans über die FIFA-Homepage.
Aitana Bonmatí, 27, vom FC Barcelona wurde zum dritten Mal hintereinander als weltbeste Spielerin ausgezeichnet. Aufgrund eines Wadenbeinbruchs im November schaltete sie per Video zu.
Gianluigi Donnarumma, 26, der Italiener, nun bei Manchester City, wurde bester Torhüter. Er besiegte unter anderem Manuel Neuer vom FC Bayern München und hatte zuvor den Ballon d'Or gewonnen. Bei den Frauen erhielt Hannah Hampton, 25, von Chelsea und Englands Nationaltorhüterin, die Auszeichnung; sie ist Europameisterin und ebenfalls Ballon-d'Or-Gewinnerin.
Als Welttrainer 2025 wurde Luis Enrique, der PSG zum ersten Champions-League-Titel führte (5:0 gegen Inter Mailand), gekürt. Er schlug Ex-Bundestrainer Hansi Flick vom FC Barcelona. Beste Trainerin ist Sarina Wiegman, die mit England ihren dritten EM-Titel holte.
Der Fair-Play-Preis ging an Andreas Harlass-Neuking, Teamarzt des SSV Jahn Regensburg. Im April rettete er vor einem Spiel gegen den 1. FC Magdeburg in Magdeburg einen kollabierten Fan durch Reanimation und Transport ins Krankenhaus. FIFA-Präsident Gianni Infantino lobte: „Ihre Sportlichkeit, Selbstlosigkeit und Nächstenliebe spiegeln die besten Aspekte unseres schönen Sports wider“ und das „geistesgegenwärtige und schnelle Handeln“.