FIFA kündigt Ersatz für The Best-Auszeichnungen vor 2026 an

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat Pläne enthüllt, die The Best-Auszeichnungen durch eine neue Initiative in Partnerschaft mit dem Dubai Sports Council zu ersetzen. Die Ankündigung erfolgte beim ersten World Sports Summit in Dubai und markiert das Ende des aktuellen Auszeichnungsformats nach fast einem Jahrzehnt. Die neue Zeremonie wird ab nächstem Jahr das einzige offizielle jährliche Ehren-Event der FIFA.

Die FIFA führte die The Best-Auszeichnungen 2016 ein, kurz nachdem sie sich von France Football wegen des Ballon d'Or getrennt hatte, um unabhängig die besten Leistungen im Männer- und Frauenfußball zu feiern. Die Preise haben seither Spieler, Torhüter, Trainer und fan-votierte Auszeichnungen in Zeremonien in europäischen Städten wie Zürich, London und Paris geehrt. Die Ausgabe 2025, bei der Ousmane Dembélé geehrt wurde, wird jedoch die letzte unter der bestehenden Struktur sein.

Beim World Sports Summit in Dubai bestätigte Infantino die Überarbeitung und erklärte, dass die neuen Auszeichnungen 2026 als Kooperation mit dem Dubai Sports Council starten werden. Er und Scheich Mansoor bin Mohammed bin Rashid Al Maktoum unterzeichneten ein Memorandum of Understanding, um das Partnerschaft formal zu machen. Die Erklärung der FIFA hieß: „Ab 2026 wird dies die einzige offizielle jährliche Preisverleihung der FIFA sein und die prominentesten Figuren des Weltfußballs zusammenbringen, um die besten Spieler, Teams und Leistungen der vorherigen Saison im Männer- und Frauenfußball zu ehren.“

Infantino hob die Leidenschaft Dubais für den Sport hervor und sagte: „Wir freuen uns, uns mit Dubai zu verbünden, einer Stadt, die Fußball lebt und atmet, während wir dieses Weltklasse-Event entwickeln. Diese Weltfußball-Auszeichnungen werden nicht nur eine Preisverleihung sein, sondern eine innovative Art, Fußball zu feiern und die offiziellen Top-Performer des Jahres auf und abseits des Platzes zu ehren.“ Der Umzug nach Dubai positioniert das Event neben den Globe Soccer Awards, die ebenfalls dort ansässig sind, und verstärkt den Wettbewerb mit etablierten Ehrungen wie dem Ballon d'Or.

Historische Höhepunkte umfassen Lionel Messi als den am meisten ausgezeichneten Männergewinner mit drei Trophäen, gefolgt von Cristiano Ronaldo und Robert Lewandowski mit je zwei. Im Frauenfußball führt Aitana Bonmatí mit drei Siegen vor Alexia Putellas mit zwei. Emiliano Martínez und Mary Earps haben je zwei Yashin Awards für Torhüter, während Sarina Wiegman fünf Trainer-Ehrungen in der Frauen-Kategorie hält. Details zu Kategorien, Nominierungen und Terminen der neuen Auszeichnungen stehen noch aus.

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