Chelsea-Trainer Liam Rosenior bestätigte, dass Mittelfeldspieler Enzo Fernandez das Premier-League-Duell am Sonntag gegen Manchester City aufgrund einer vereinsinternen Sperre von zwei Spielen verpassen wird. Fernandez entschuldigte sich für Kommentare, in denen er den Wunsch äußerte, in Madrid leben zu wollen, doch die Sperre bleibt bestehen. Rosenior betonte die Kaderbreite vor der Partie an der Stamford Bridge.
Chelsea empfängt Manchester City am Sonntag um 16:30 Uhr britischer Zeit, während Fernandez das zweite Spiel seiner Sperre verbüßt. Der argentinische Nationalspieler hatte nach Äußerungen während der Länderspielpause Spekulationen über einen Sommerwechsel zu Real Madrid ausgelöst. Rosenior erklärte, er habe ernsthafte Gespräche mit Fernandez geführt, der sich bei ihm und dem Verein entschuldigt habe, doch die Strafe bleibe bestehen, um die Werte und die Kultur des Teams zu wahren. 'Ich stelle seinen Charakter nicht infrage... aber man kann die Strafe für einen Fehler nicht einfach außer Kraft setzen', so Rosenior. Andrey Santos wird voraussichtlich neben Moises Caicedo im Mittelfeld auflaufen, während Willian Estevao durch 90 Minuten Spielzeit gegen Port Vale an Fitness gewonnen hat. Trevoh Chalobah ist zurück im Training, Levi Colwill absolviert das volle Training und Reece James hat das Lauftraining wieder aufgenommen. City muss weiterhin auf Ruben Dias und Josko Gvardiol verzichten, ein Einsatz von John Stones ist fraglich, jedoch ist Mateo Kovacic einsatzbereit. Pep Guardiola betonte die Notwendigkeit maximaler Punktzahlen im Titelrennen mit Arsenal und merkte an, dass Unbeständigkeit sie Punkte gekostet habe. Chelsea liegt in der Premier League auf dem sechsten Platz, einen Punkt hinter Liverpool, wobei ein Platz unter den ersten fünf für die Champions League berechtigt. Sie sind seit neun Ligaspielen gegen City sieglos. Rosenior, der im Januar während eines hektischen Spielplans zum Verein stieß, bezeichnete die Wochenendbegegnung als 'große Herausforderung', auf die seine Mannschaft jedoch vorbereitet sei.