Der ehemalige Chelsea-Mittelfeldspieler John Obi Mikel hat den aktuellen Vizekapitän Enzo Fernandez für dessen Aussagen kritisiert, die Zweifel an seiner Zukunft im Verein aufkommen ließen. Die Kritik folgte auf Chelseas deutliche Champions-League-Niederlage gegen Paris Saint-Germain. Mikel stellte Fernandez' Führungsqualitäten angesichts von Transfergerüchten zu Real Madrid infrage.
Chelsea erlitt eine herbe Niederlage gegen Paris Saint-Germain im Champions-League-Achtelfinale, was Mittelfeldspieler Enzo Fernandez dazu veranlasste, Unsicherheit über seine Zukunft zu äußern. Fernandez, der während des Spiels die Kapitänsbinde trug, sagte Reportern: „Ich weiß es nicht. Mein Fokus liegt momentan hier, wir haben noch acht Premier-League-Spiele und den FA Cup vor uns. Dann kommt die Weltmeisterschaft, und danach werden wir sehen.“ Er lobte zudem Madrid: „Ich sage meiner Frau immer, wenn ich mir eine Stadt in Europa zum Leben aussuchen müsste, dann gefällt mir Madrid sehr. Es ist sehr ähnlich wie Buenos Aires, auch wegen des Essens.“ Fernandez kam 2023 für über 100 Millionen Pfund von Benfica zu Chelsea und steht dort noch bis 2032 unter Vertrag. Derzeit fungiert er unter Cheftrainer Liam Rosenior als Vizekapitän. In seinem Podcast kritisierte John Obi Mikel, ein ehemaliger Mittelfeldspieler von Chelsea, den Zeitpunkt und den Tonfall von Fernandez' Äußerungen scharf. „Das ist kein Anführer“, sagte Mikel. „Man macht keine solche Aussage, nachdem wir schmählich aus der Champions League ausgeschieden sind, während man die Kapitänsbinde trägt. Kein Spieler steht über dem Fußballverein. Wenn er genug hat, soll er die Hand heben und verschwinden. Dann machen wir weiter.“ Mikel betonte den Respekt vor dem Verein und fügte hinzu: „Man sollte dankbar sein, bei einem Verein wie dem Chelsea Football Club zu spielen... Man muss das Wappen respektieren, man muss den Fußballverein respektieren, man muss die Fans respektieren, denn die Fans sind diejenigen, die dein Gehalt bezahlen.“