Der Chelsea-Mittelfeldspieler Enzo Fernandez hat Gerüchte über einen Wechsel zu Real Madrid zurückgewiesen und erklärt, dass seine Zukunft erst nach der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 entschieden werde. Nach seinem Eintreffen bei der argentinischen Nationalmannschaft für die Freundschaftsspiele gegen Mauretanien und Sambia äußerte er sich unsicher darüber, ob er in der nächsten Saison an der Stamford Bridge bleiben wird. Chelsea-Trainer Liam Rosenior bestätigte das Engagement von Fernandez für den Verein.
Enzo Fernandez, der im Januar 2023 für eine damalige britische Rekordsumme von 107 Millionen Pfund von Benfica zu Chelsea gewechselt war, äußerte sich zu den Spekulationen um einen Wechsel zu Real Madrid, als er zur argentinischen Nationalmannschaft stieß. 'Ehrlich gesagt, nichts – null Gespräche. Im Moment konzentrieren wir uns auf Chelsea, auf die verbleibenden Spiele, und nach der Weltmeisterschaft werden wir weitersehen', sagte er gegenüber Ole. Der 25-Jährige spielte bei Chelseas jüngster 3:0-Niederlage gegen Everton, der vierten Niederlage in Folge in allen Wettbewerben unter Trainer Liam Rosenior, der zwar sechs seiner ersten sieben Spiele gewonnen hatte, seitdem jedoch sieben von 13 Partien verlor. Rosenior beschrieb ein positives Gespräch mit Fernandez: 'Er hat sehr deutlich gemacht, wie glücklich er ist und wie sehr ihm unser Erfolg am Herzen liegt', und fügte hinzu, dass der Mittelfeldspieler 'voll und ganz dieser Gruppe verpflichtet ist und hier gewinnen will.' Chelsea liegt in der Premier League einen Punkt hinter Liverpool auf dem fünften Platz, der wahrscheinlich für die Champions-League-Qualifikation reicht. Es stehen noch sieben Spiele aus, darunter Begegnungen gegen Manchester City, Manchester United und Liverpool am 9. Mai. Fernandez äußerte sich auch zu Lionel Messi, der inzwischen 38 Jahre alt ist und angedeutet hat, dass die Weltmeisterschaft 2026 seine letzte mit Argentinien sein könnte: 'Wir versuchen immer, jeden Moment, den wir mit Leo in der Nationalmannschaft haben, zu genießen.' Die Freundschaftsspiele ersetzen die wegen des Konflikts im Nahen Osten abgesagte Finalissima gegen Spanien. Mauretanien spielt am Freitag im La Bombonera in Buenos Aires gegen Argentinien, vier Tage später folgt das Spiel gegen Sambia. Liverpools Alexis Mac Allister bezeichnete die Absage der Finalissima als 'schade', da es 'ein großartiges Spiel geworden wäre.' Fernandez zeigte sich erfreut über die Rückkehr in seine Heimat: 'Ich habe es wirklich vermisst, hier zu sein.'