Während der zweiten Phase des NBPL Spring Tournament 2026 für Naraka: Bladepoint erschien die chinesische Kommentatorin Zha Zha im Stream von Kopf bis Fuß mit schwarzer Körperbemalung. Westliche Beobachter haben die Aktion als Blackface bezeichnet, während der chinesische Kontext sie mit Stealth-Taktiken im Spiel in Verbindung bringt. Der Auftritt folgte auf Kontroversen um ihre früheren Outfits.
Zha Zha, auch bekannt als 喳喳 oder Cha Cha, bemalte ihre Haut schwarz und trug ein schwarzes Outfit während des Turnier-Streams Anfang des Monats. Beim Betreten des Studios führte sie ein Schleichende-Geste aus und nahm damit Bezug auf eine beliebte Spielerstrategie in Naraka: Bladepoint, bei der Charaktere dunkle Skins verwenden, um sich in Schatten zu verbergen, insbesondere bei der heimlichen Diebin Matari. Hochrangige Spieler passen ihre Gesichter oft so an, dass sie komplett schwarz erscheinen, um Vorteile beim Klettern auf Bäume oder beim Verstecken in dunklen Ecken zu erzielen – eine Praxis, die laut Reddit-Diskussionen bis mindestens 2022 zurückreicht. Chinesische Fans nennen diese Charaktere 'Shadow Person' oder 'Shadow Criminal', inspiriert von einer Figur aus Detective Conan. Dies hat sich zu einer Min-Maxing-Gewohnheit entwickelt, die laut einem Kommentar des Reddit-Nutzers MrMerryMilkshake zum Stream von den Veranstaltern verspottet wird. Die Aktion folgte kurz auf Vorwürfe, dass die NBPL-Organisatoren Zha Zha zu freizügiger Kleidung gezwungen hätten. Sie äußerte sich dazu auf Weibo: „Niemand hat mich jemals gezwungen, unangemessene Kleidung bei offiziellen Übertragungen zu tragen, um in der Öffentlichkeit aufzutreten.“ Sie fügte hinzu: „Der Grund, warum ich einen kurzen Rock gewählt habe, war, den Zuschauern ein besseres Bild vor der Kamera zu präsentieren.“ Zha Zha cosplayed regelmäßig Naraka: Bladepoint-Charaktere in NBPL-Streams. Die englischsprachige Berichterstattung hat auf X eine Debatte ausgelöst, wobei Nutzer als Reaktion auf Vorwürfe der Frauenfeindlichkeit von Blackface sprachen. Virale Clips vom 12. April zeigen ihren Auftritt, während Beiträge vom 16. April die Kontroverse beleuchteten.