Overwatch-Fans entschuldigen sich bei Kiriko- und Mercy-Mainern nach Kaplan-Interview

Overwatch-Fans überdenken ihren Groll gegenüber Kiriko- und Mercy-Spielern nach Enthüllungen des ehemaligen Directors Jeff Kaplan. In einem Interview beschrieb Kaplan intensiven Unternehmensdruck zur Umsatzsteigerung, der die Entwicklung von Kosmetika im Spiel beeinflusste. Dieser Kontext hat einige Community-Mitglieder dazu veranlasst, Dankbarkeit für die Unterstützung durch diese Charakter-Mainer auszudrücken.

Jeff Kaplan, der bis zu seinem Ausscheiden bei Blizzard im Jahr 2021 als Director von Overwatch fungierte, teilte in einem Interview mit Lex Fridman Einblicke in die Herausforderungen des Entwicklungsteams. Er berichtete, dass er aufgrund jährlicher Forderungen nach Umsatzsteigerung zurückgetreten sei, mit der Warnung, dass ein Scheitern zu Entlassungen führen könnte. Kaplan hob ein besonders angespanntes Meeting mit dem damaligen CFO des Unternehmens hervor, der angeblich erklärte, dass etwaige Entlassungen Kaplans Verantwortung seien, und nannte es den „biggest fuck you moment“ seiner Karriere.  nnDiese Enthüllungen haben Overwatch-Spieler zum Nachdenken über die Probleme des Spiels nach Kaplans Weggang gebracht. Nach seinem Ausscheiden kämpfte Overwatch 2 mit Schwierigkeiten, darunter die Absage der versprochenen Kampagne und das Entfernen neuer Modi. Der Titel, jetzt einfach Overwatch genannt, hat sich erheblich verbessert und Story-Elemente wieder integriert, allerdings ohne die volle Kampagne. In schwierigeren Zeiten wurden Kosmetika zum Hauptfokus, wobei Charaktere wie Kiriko und Mercy häufig aufwendige und teure Skins erhielten, während andere weniger Aufmerksamkeit bekamen.  nnDiese wahrgenommene Bevorzugung nährte Frustration gegenüber diesen Charakteren, ihren Spielern und den Entwicklern. Kaplans Bericht deutet jedoch darauf hin, dass die Einnahmen aus diesen Skins entscheidend für das Überleben des Spiels unter dem Unternehmensdruck waren. Fans haben seither auf Social Media Entschuldigungen und Dankbekundungen geäußert. Ein Nutzer twitterte beispielsweise: „finding out kiri isnt necessarily a favorite but she is in fact the HOPE of everyone keeping their jobs at overwatch along with the other cash cows.“ Ein anderer postete: „In light of this, no one is allowed to hate the Mercy and Kiri mains anymore.“ Ein Dritter bemerkte: „So now that we know blizzard execs are telling their employees that if Overwatch doesn’t make x amount of money, they’re firing people and it’s their fault, can we stop calling women in ow cash cows? Those mercy/kiriko/juno skins literally keeps people fed.“  nnDiese Stimmungen unterstreichen einen Wandel in den Einstellungen der Community, die die Rolle der Spielerausgaben beim Erhalt des Spiels anerkennt.

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