Riot Games hat Kündigungen angekündigt, die 80 Mitarbeiter im 2XKO-Entwicklungsteam betreffen, weniger als einen Monat nach der Konsolenveröffentlichung des Kampfspiels. Executive Producer Tom Cannon nannte unzureichenden Spielermomentum als Grund für die Stellenstreichungen. Trotz der Reduzierungen wird das Spiel weiterhin Updates erhalten.
Riot Games, der Hersteller von League of Legends, gab am 9. Februar 2026 bekannt, dass es 80 Mitarbeiter aus dem Team hinter 2XKO entlässt, seinem Tag-Team-Kampfspiel im League-of-Legends-Runeterra-Universum. Die Entscheidung fällt weniger als drei Wochen nach dem 1.0-Launch des Spiels auf PlayStation 5, Xbox Series X/S, PlayStation 4 und PC, nach einer Early-Access-Phase auf PC im Oktober 2025. In einem Blogbeitrag erklärte Executive Producer Tom Cannon den Schritt: „Ich möchte, dass ihr wisst, dass diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen wurde. Als wir von PC auf Konsolen erweitert haben, sahen wir konsistente Trends in der Art und Weise, wie Spieler mit 2XKO interagierten.“ Er fügte hinzu: „Das Spiel hat bei einem engagierten Kernpublikum Anklang gefunden, aber der Gesamt-Momentum hat nicht das Niveau erreicht, das ein Team dieser Größe langfristig tragen könnte.“ 2XKO bietet cel-shaded Animationen und auffällige Combos mit Kämpfern aus dem Runeterra-Universum. Auf Konsolen rangierte es als drittes meist heruntergeladenes Free-to-Play-Spiel auf PS4 und PS5 und übertraf Titel wie Marvel Rivals und Highguard. Diese Zahlen lagen jedoch unter den Erwartungen von Riot, was das Team dazu veranlasste, sich zu halbieren. Cannon betonte, dass die Entlassungen kein Ende für 2XKO bedeuten: „Letztendlich spiegelt diese Entscheidung eine Veränderung in unserem Betriebsmodus wider. Es ist kein Urteil über einzelne Riot-Mitarbeiter oder ein Signal, dass die Reise vorbei ist. Wir gestalten das Team um, um 2XKO einen nachhaltigeren Weg nach vorn zu ebnen.“ Die verbleibenden Entwickler planen, mit den Wettbewerbs-Updates des ersten Jahres fortzufahren. Cannon nahm die Bedenken zur Kenntnis: „Ich weiß, dass dieses Update Fragen und Bedenken aufwerfen wird. Das ist verständlich.“