Ubisoft entlässt 105 Mitarbeiter im Studio Red Storm Entertainment

Ubisoft hat 105 Spieleentwickler bei Red Storm Entertainment entlassen und das Studio von der Spieleentwicklung auf eine IT- und Snowdrop-Engine-Supportfunktion umgestellt. Das in North Carolina ansässige Studio, das 1996 von Tom Clancy gegründet wurde, wird keine Spiele mehr entwickeln. Der Schritt ist Teil von Ubisofts laufenden Bemühungen um Kostensenkungen.

Red Storm Entertainment, bekannt für die Entwicklung von Tom Clancy-Spielen wie Rainbow Six, Ghost Recon und Ghost Recon Advanced Warfighter, wurde von Ubisoft umstrukturiert. Am 19. März, wie zuerst von VGC berichtet und von Quellen bei Eurogamer und Kotaku bestätigt, gab Ubisoft intern bekannt, dass alle 105 Spieleentwickler des Studios entlassen werden. Das Studio, das im Jahr 2000 von Ubisoft übernommen wurde und seinen Sitz in North Carolina hat, wird nun als globales IT- und Snowdrop-Supportteam für andere Ubisoft-Studios auf der ganzen Welt fungieren. Die entlassenen Mitarbeiter werden laut einer Kotaku-Quelle bei Ubisoft eine Abfindung und Unterstützung bei der Karriereplanung erhalten. Ubisoft bestätigte Pläne, die Entwicklung von Tom Clancy-Spielen in anderen Studios wie Ubisoft Montreal und Massive Entertainment fortzusetzen. Zur Geschichte von Red Storm gehören frühe Adaptionen wie Tom Clancy's Politika und Tom Clancy's Rainbow Six sowie die Mitarbeit an Far Cry-Spielen. Der letzte veröffentlichte Titel war Assassin's Creed Nexus VR im Jahr 2023, gefolgt von VR-Projekten wie Werewolves Within und Star Trek Bridge Crew. Zu den jüngsten Bemühungen von Tom Clancy gehörte das abgesagte Tom Clancy's The Division: Heartland im Jahr 2024 - ein Extraktions-Shooter, der im Mittleren Westen spielt - und ein VR-Spin-off von Splinter Cell, das 2022 eingestellt wurde. Das letzte Tom Clancy-Projekt war Ghost Recon: Future Soldier im Jahr 2012. Dies folgt auf Ubisofts 1,25-Milliarden-Dollar-Rettung durch Tencent im Jahr 2025 und andere Kürzungen, darunter die Streichung von Prince of Persia: Sands of Time Remake, die Schließung von Ubisoft Halifax und Ubisoft Stockholm sowie Umstrukturierungen in den Büros in Abu Dhabi, Redlynx und Massive Entertainment. Ubisoft beschrieb die Änderungen als "bedeutende organisatorische, operative und Portfolio-Neuordnung", um einem "anhaltend selektiveren AAA-Markt und einer zunehmend wettbewerbsintensiven Shooter-Landschaft" zu begegnen.

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