Ubisoft hat die Entwicklung seiner von Animal Crossing und Minecraft inspirierten Cozy-Life-Simulation Alterra nach fast drei Jahren bei Ubisoft Montréal eingestellt. Die Mitarbeiter wurden am 21. April über das Aus informiert und für den Tag freigestellt; sie werden nun anderen Projekten innerhalb des Unternehmens zugewiesen. Ubisoft bestätigte seine Praxis, Projekte fortlaufend zu bewerten, äußerte sich jedoch nicht direkt zu Alterra.
Wie Insider Gaming am 21. April berichtete, leitete Ubisoft Montréal die Entwicklung von Alterra unter der Führung von Creative Director Patrick Redding, einem Veteranen von Splinter Cell und Far Cry, sowie Lead Producer Fabien Lhéraud. Das Projekt, das erstmals Ende 2024 als eine von Animal Crossing inspirierte Lebenssimulation mit Minecraft-Elementen erwähnt wurde, wurde im Zuge der laufenden Portfolio-Überprüfungen von Ubisoft eingestellt. Laut den vom Medium zitierten Quellen kam es zu keinen Entlassungen, wenngleich der Status der unterstützenden Studios unklar bleibt. Nach der Bekanntgabe am Dienstag, dem 21. April, wurden die Mitarbeiter für andere interne Projekte verfügbar gemacht. Ubisoft reagierte auf Anfragen von IGN mit einer allgemeinen Stellungnahme zum Entwicklungsprozess. Ein Sprecher erklärte: „Im Rahmen unseres Ansatzes zum Portfoliomanagement und unseres sich weiterentwickelnden, kreativ gesteuerten Modells bewerten wir Projekte kontinuierlich in jeder Entwicklungsphase, um sicherzustellen, dass sie mit unseren strategischen Prioritäten, Qualitätsansprüchen und dem langfristigen Marktpotenzial im Einklang stehen. Projekte, die diese Erwartungen nicht mehr erfüllen, können eingestellt werden.“ Die Einstellung reiht sich in eine Serie von Projektstopps bei Ubisoft ein, wie etwa bei der Neuauflage von Prince of Persia: The Sands of Time.