Französische Verbraucherschutzorganisation verklagt Ubisoft wegen Abschaltung von The Crew

Der führende französische Verbraucherverband UFC-Que Choisir hat eine Klage gegen Ubisoft wegen der Abschaltung des Online-Rennspiels The Crew im Jahr 2024 eingereicht. Die Klage wirft Ubisoft vor, Verbraucher über die Beständigkeit ihrer Käufe getäuscht und missbräuchliche Klauseln durchgesetzt zu haben, die den Spielern ihre Eigentumsrechte entziehen. Die Bewegung „Stop Killing Games“ unterstützt die Klage.

UFC-Que Choisir kündigte die Klage am Dienstag an, wie Reuters zuerst berichtete. Der Fall bezieht sich auf die Abschaltung von The Crew, die vor zwei Jahren erfolgte und breite Kritik auf sich zog, da sie die Problematik der Spielekonservierung, insbesondere bei reinen Online-Titeln, verdeutlichte. Spieler und Aktivisten reagierten mit Modding-Bemühungen und früheren rechtlichen Schritten gegen Ubisoft, was den Publisher dazu veranlasste, Offline-Modi für The Crew 2 und Motorfest für die Zeit nach der Serverabschaltung anzukündigen. Die Klage behauptet, Ubisoft habe Käufer über die Dauerhaftigkeit ihres Kaufs in die Irre geführt und unfaire Bedingungen durchgesetzt, die den Spielern ihre Eigentumsrechte entziehen. Unterstützer, darunter die Initiative Stop Killing Games, argumentieren, dass dieser Kampf den Schutz für Gamer weltweit beeinflussen könnte. Moritz Katzner, Geschäftsführer von Stop Killing Games, erklärte, dass die Gruppe erwarte, dass das EU-Parlament am 16. April eine Anhörung zu entsprechenden Themen abhalte. Während Serverwartungskosten für Publisher bei wenig besuchten Spielen eine Herausforderung darstellen, fordern Aktivisten Spieldesigns, die sicherstellen, dass Einzelspieler- oder strukturierte Spielinhalte auch nach dem offiziellen Support erhalten bleiben.

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