Brian Raffel geht nach 36 Jahren als Gründer von Raven Software in den Ruhestand

Brian Raffel, Mitbegründer von Raven Software, geht nach 36 Jahren an der Spitze des Studios in den Ruhestand. Raven Software gab die Nachricht auf X bekannt und hob seine Rolle bei der Entwicklung von Spielen von Black Crypt bis hin zur Unterstützung der Call of Duty-Reihe hervor. Das Studio blickte dabei auf seine Geschichte zurück, von den unabhängigen Anfängen bis hin zum heutigen Fokus auf Activisions Warzone und jährliche Fortsetzungen.

Raven Software teilte die Nachricht vom Ruhestand am 2. April auf X mit. Der Beitrag erinnerte daran, wie Raffel und sein Bruder Steve das Studio 1990 mit Black Crypt aus einer Leidenschaft für das Geschichtenerzählen heraus gründeten. Er würdigte Raffels Führung während der Veränderungen in der Branche und die Erschaffung von Geschichten in Welten, die von düsteren Fantasien bis zu fernen Galaxien reichten und Spieler weltweit beeinflussten. Die Ankündigung enthielt einen Link zu einer Seite auf der Website des Studios, die die gesamte Spielehistorie detailliert darstellt. Zu den frühen Titeln gehörten Heretic, Hexen: Beyond Heretic und Hexen II, die auf der Quake-Engine basierten, wobei Doom-Designer John Romero die ersten beiden produzierte. Activision erwarb das Studio 1997, gefolgt von Soldier of Fortune im Jahr 2000. Während der 2000er Jahre entwickelte Raven lizenzierte Hits wie Star Wars Jedi Knight: Jedi Outcast und Jedi Academy, X-Men Legends I und II sowie Marvel: Ultimate Alliance. Die letzte originäre IP des Studios, Singularity aus dem Jahr 2010, bot Zeitmanipulationsmechaniken in einem Sci-Fi-Horror-Shooter. Seitdem hat Raven Call of Duty-Projekte unterstützt, beginnend mit DLCs für Black Ops bis hin zur Mitentwicklung von Warzone und Black Ops Cold War im Jahr 2020. Heute verstärkt das Studio Warzone und die jährlichen Fortsetzungen. In einem Interview mit USgamer im Jahr 2014 reflektierte Raffel: „Ich denke, wir haben ein sehr vielfältiges und sehr erfolgreiches Portfolio. Außerdem die Fähigkeit, uns anzupassen und nicht auf unserem eigenen Erfolg auszuruhen, und ich glaube, das ist der Grund, warum wir seit 25 Jahren existieren.“

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