Clara Brugada, Regierungschefin von Mexico-Stadt, hat das Programm Ruta Libre de Violencia contra las Mujeres vorgestellt, das Panikknöpfe in öffentlichen Verkehrsmitteln umfasst. Die Initiative zielt mit 15 spezifischen Maßnahmen darauf ab, die Sicherheit weiblicher Fahrgäste zu verbessern. Der Start fiel mit dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen zusammen.
Am 28. November 2025 im Centro de Transferencia Modal (Cetram) Chapultepec hat Clara Brugada, Regierungschefin von Mexico-Stadt, das Programm Ruta Libre de Violencia contra las Mujeres gestartet. Diese Strategie, an der Führungskräfte von 31 Konzessionskorridoren beteiligt sind, umfasst 15 Maßnahmen zur Bekämpfung von Gewalt im öffentlichen Verkehr.
Zu den Schlüsselfmaßnahmen gehören die Installation von Panikknöpfen in Konzessionsfahrzeugen, die sofortige Alarme an die Secretaría de Seguridad Ciudadana (SSC) senden, um schnell auf Straftaten wie Belästigung zu reagieren. Die Fahrzeuge werden auch sichtbare Aufkleber mit Notrufnummern wie der SOS-Leitung und der Fahrzeugkennnummer zur Erleichterung von Anzeigen erhalten.
Brugada betonte: „Jedes Konzessionsverkehrssystem wird einen Mechanismus haben, um gegen Gewalt gegenüber Frauen vorzugehen.“ Sie fügte hinzu: „Es ist nicht normal, dass eine Frau in ein Verkehrsmittel einsteigt und Angst vor Belästigung oder Missbrauch hat [...]. Keines davon ist normal; das ist alles Gewalt.“ Sie forderte Konzessionäre, Betreiber, Fahrscheinkontrolleure und Disponenten auf, Verbündete der Frauen zu sein, und förderte: „dass wir aufhören, Angst zu haben, unsere Aggressoren anzuzeigen.“
Weitere Maßnahmen umfassen die dauerhafte Verbreitung der Kampagne 'Si te tocan, nos toca', ein sofortiges Handlungsprotokoll, Schulungen zu Geschlecht und Männlichkeiten für das Personal, integrale Beratungsmodule gegen Gewalt in einigen Cetram und die Schaffung von Wegen Mujeres Libres y Seguras zu diesen Zentren. Es wird eine Null-Toleranz-Kultur gefördert, sichere Umgebungen, ordnungsgemäße Beleuchtung und Reinigung in den Fahrzeugen sowie eine größere Beteiligung weiblicher Fahrerinnen.
Mobilitätsminister Héctor Ulises García Nieto betonte: „Es geht um eine dringende und gerechte Sache: Sicherzustellen, dass alle Frauen und Mädchen in Mexico-Stadt sicher reisen können, frei von Gewalt und mit vollem Respekt vor ihren Rechten.“ Brugada kündigte monatliche Überprüfungen zur Fortschrittsbewertung an und bereitet ein zusätzliches Paket an Mobilitätsmaßnahmen vor.
Obwohl spezifische Fahrzeuge und der genaue Start der Knopfinstallation nicht detailliert wurden, zielt das Programm darauf ab, Belästigungsfälle zu reduzieren und sichere Meldungen zu fördern.