Am Freitag, den 13. Februar, führte eine Umordnungsaktion für Straßenhändler auf der Avenida Ribera de San Cosme in Cuauhtémoc zu wechselseitigen Gewaltvorwürfen zwischen Bürgermeisterin Alessandra Rojo de la Vega und Abgeordneter Diana Sánchez Barrios. Die Bürgermeisterin meldete einen Angriff von über 200 Personen auf ihr Team, während die Abgeordnete das Personal des Bezirks beschuldigte, zuvor umgesiedelte Stände gewaltsam entfernt zu haben – entgegen einer Vereinbarung.
Der Zusammenstoß ereignete sich während einer Umordnungsaktion öffentlicher Wege auf der Avenida Ribera de San Cosme, wo Bürgermeisterin Alessandra Rojo de la Vega angab, die Zahl der Straßenhändlerstände sei von fünf auf 22 mit Genehmigungen der Stadtregierung angestiegen, die nicht vorgelegt wurden. In einem Live-Video schilderte Rojo de la Vega, eine Stunde auf ein Gespräch mit Vertretern der Stadtregierung von Mexico City gewartet zu haben, doch sie wurden von über 200 Personen überfallen, die sie der Morena-Abgeordneten Diana Sánchez Barrios zuschrieb. »Ich wartete auf ein Gespräch, und das Einzige, was sie taten, war, uns eine Falle zu stellen und all die Leute von Diana Barrios, der Morena-Abgeordneten, zu schicken, um uns zu schlagen«, erklärte die Bürgermeisterin. Rojo de la Vega zeigte in einem Video der Staatsanwaltschaft von Mexico City Verletzungen an ihrer rechten Wangenknochen, Arm, Rücken und Hüfte und stellte fest, dass mehrere Bezirksmitarbeiter ebenfalls verletzt wurden, sie jedoch geschützt war. Sie erklärte, Videos der Vorfälle zu haben, und machte Sánchez Barrios, eine Führerin der Händler im Historischen Zentrum, für die Angriffe verantwortlich. Sie stellte auch das exponentielle Wachstum der Straßenhändler in Mexico City infrage und erwähnte Erpressungen gegen Händler. Der Bürgermeister von Miguel Hidalgo, Mauricio Tabe, drückte Solidarität mit Rojo de la Vega aus. Die Abgeordnete Diana Sánchez Barrios warf ihrerseits in einer Erklärung dem BezirksPersonal vor, Stände gewaltsam entfernt zu haben, die vor über anderthalb Jahren umgesiedelt worden waren, um Plätze an der Glorieta de Insurgentes freizumachen. »Das BezirksPersonal ging hin, um Mitglieder des Volkshandels gewaltsam zu entfernen«, sagte sie. Sie kündigte rechtliche Beratung für Betroffene an und verteidigte die Händler, obwohl sie nicht die Organisation Pro Diana leitet. Sánchez Barrios kritisierte, dass die Regierung von Rojo de la Vega Rechte verletzt, um Immobiliensinteressen zu begünstigen, und eine »bezirk ohne Menschen, gentrifiziert und teuer« anstrebt. Sie erwähnte auch den Zorn der Bürgermeisterin über Denkschriften zu fingierten Ausschreibungen im Wert von 97 Millionen Pesos. Bisher wurden keine Festnahmen gemeldet.