Am Sonntag ereignete sich ein schwerwiegendes Tragwerksversagen auf der Baustelle der neuen Eishockeyarena in Tingsryd, bei dem Wände und Dachbinder einstürzten. Es wurden keine Verletzungen gemeldet, obwohl ein benachbarter Juniorenmatch unterbrochen wurde. Die Behörden bewerten den Schaden und sichern den Bereich.
Am Sonntag kam es während des Baus der neuen Eishockeyarena in Tingsryd im Süden Schwedens zu einem erheblichen Einsturz, wie die Smålandsposten berichtet. Der Vorfall umfasste Wände und Dachbinder, die nachgaben, was zu einer schnellen Reaktion der Polizei und Rettungsdienste führte. Erste Einschätzungen deuten darauf hin, dass niemand verletzt wurde, besteht jedoch Unsicherheit, ob sich jemand im Gebäude befand. Der regionale Einsatzleiter Hans Fransson beschrieb das Ereignis als umfangreich und betonte die Bemühungen, den Bereich abzusperren. „Es ist so weit eingestürzt, dass wir jetzt absperren, um sicherzustellen, dass niemand mehr in die Trümmer und das, was einstürzen könnte, gelangt“, sagte Fransson zur Smålandsposten. „Soweit ich weiß, ist nicht alles eingestürzt. Es steht noch eine Mauer, die in die alte Dackehallen einstürzen könnte.“ Der Einsturz betraf auch die benachbarte Dackehallen, wo ein laufendes Junioreneishockeyspiel aus Sicherheitsgründen unterbrochen werden musste. Der Bauleiter Patrik Åkesson bestätigte, dass er informiert wurde und mit den zuständigen Stellen koordiniert hat. Er merkte an, dass Teile der Wände zusammen mit den Dachbindern beschädigt wurden, wobei das volle Ausmaß unklar bleibt. „Soweit ich weiß, könnten Teile der Wände beschädigt sein, aber ich habe noch nicht die volle Kontrolle über das Ausmaß. Es sieht natürlich nicht sehr vielversprechend aus“, sagte Åkesson. Die Arena war ursprünglich für den Herbst 2026 geplant, der Einfluss des Vorfalls auf den Zeitplan ist jedoch unbekannt. Die Rettungsteams sichern weiterhin die Baustelle, um weitere Risiken zu verhindern.